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Projekt für neues Funktions- und Sozialgebäude im Klötzer Stadion vorgestellt

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Von: Monika Schmidt

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Ein Mann zeigt auf eine Leinwand.
Planer Frank Philipp stellte den Klötzer Stadträten das Projekt für das Funktions- und Sozialgebäude im Geschwister-Scholl-Stadion vor. Baubeginn ist erst im nächsten Jahr. © Schmidt, Monika

Seit dem Abriss der alten Sporthalle vor einigen Jahren gab es im Klötzer Stadion weder Toiletten noch Umkleiden. Damit soll jetzt Schluss sein.

Das Projekt für das neue Sozialgebäude im Klötzer Stadion stellte Planer Frank Philipp im jüngsten Stadtrat vor. „Wir haben vor zwei Jahren gemeinsam mit dem VfB Klötze im Stadion diskutiert, wie man am besten Sozialbereiche für die Sportler schaffen kann“, erinnerte der Planer. Denn seit dem Abriss der alten Sporthalle vor einigen Jahren gab es im Stadion weder Toiletten noch eine Möglichkeit für die Sportler, sich vor Ort umzuziehen. Auch beim Schulsport musste immer der Weg über die Geschwister-Scholl-Straße in die Umkleideräume der Zinnberghalle gewählt werden.

Das Projekt wurde zweigeteilt: Der VfB Klötze errichtete bereits in Eigenregie ein Mehrzweckgebäude mit 55 Quadratmetern im Stadion, in dem es ein Büro, einen Schiedsrichterraum, einen Technikraum und ein von außen zugängliches WC gibt. Dieses soll bei Veranstaltungen auch von den Zuschauern genutzt werden. Die Stadt Klötze zieht nun mit einem Funktions- und Sozialgebäude nach.

Dieses hat eine Nutzfläche von 145 Quadratmetern und bietet zwei Umkleidekabinen mit Dusch- und Sanitärbereich, ein Behinderten-WC, einen Vereinsraum sowie einen Hauswirtschaftsraum mit Flur, informierte der Planer. Der Bauantrag wurde im April 2022 gestellt, seit 28. Juni liegt die Baugenehmigung vor.

Für das Projekt der Stadt gibt es Fördermittel in Höhe von 437 000 Euro. Aus Kostengründen sei eine „schlichte Fassade“ gewählt worden, das Gebäude bekommt ein Steildach und soll gemeinsam mit dem des VfB „eine Einheit für die Sportler bilden“, kündigte Frank Philipp an. Den Baubeginn gab der Planer mit „Anfang nächsten Jahres“ an, da zunächst die Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden müssen. Bis zum Jahresende 2023 bleibe Zeit, die Fördermittel abzurechnen.

Alexander Kleine, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, unterstrich die Bedeutung des neuen Gebäudes. Dieses sei „nicht nur für den zweitgrößten Verein im Altmarkkreis wichtig, sondern dient auch dem Schulsport“, erinnerte er. „Ich sehe die Not und den Bedarf, zeitnah vernünftige Verhältnisse auf dem Sportplatz zu schaffen“, stellte Alexander Kleine bei der Projektvorstellung fest.

Ob das Gebäude auch von den VfB Senioren genutzt werden könne?, wollte Wolfgang Mosel wissen. „Das ist eine vereinsinterne Entscheidung“, antwortete ihm stellvertretend der Stadtratsvorsitzende Klaus Ewertowski auf seine Frage.

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