Kurzfristig war der erste Weihnachtsmarkt in der Gemeinde organisiert worden

Premiere in Jübar

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Klaus Dieter Otte (2. v.l.) ist in der Region bekannt für seine Holzschnitzarbeiten. Auch er war gestern beim ersten Jübarer Weihnachtsmarkt dabei und präsentierte seine Werke.

Jübar. Premiere in Jübar: Zum ersten Mal fand gestern in der Gemeinde ein Weihnachtsmarkt statt. Das bunte Treiben war von Joachim Jakubik und Ursula Heymann zusammen mit Händlern aus der Region und den Gemeindevertretern organisiert worden.

Und das sehr kurzfristig, wie Joachim Jakubik, der auch seinen Hof für den Markt zur Verfügung stellte, berichtete. Erst vor zwei Wochen sei mit den Vorbereitungen begonnen worden, so der Jübarer. „Es gab in der Vergangenheit schon immer mal wieder die Idee zum Markt, aber nun haben wir sie auch umgesetzt“, sagte Joachim Jakubik. Und bei den Händlern hatte er nicht lange für ein Kommen betteln müssen. Sie kamen gerne. So hatte der Weihnachtsmarkt einiges zu bieten. Hufschmied Bruno Sill beispielsweise entfachte das Feuer und führte Interessierten das Handwerk vor. Seit gut drei Jahren baut Günter Winkelmann Vogelhäuser. Einige von ihnen hatte er am Sonntag mitgebracht. Wie viel Geduld ein Glasperlenwickler besitzen muss, erklärte an Beispielen Gerd Blanke aus Brome. Seit vier Jahren geht er diesem Hobby nach.

Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem Ursula Heymann mit ihrer Mutter Waltraut Eckert. Sie backten Waffeln. Kleine Pfannkuchen aus Buchweizenmehl servierte Vera Meyer. Wer lieber etwas Deftiges wollte, kam auch auf seine Kosten. Zum Mittag wurde ein Krustenbraten aufgeschnitten. Dazu gab es Sauerkraut.

Weihnachtslieder erklangen vom Jübarer Männer- und Frauenchor am Nachmittag. Und wie es sich für einen Weihnachtsmarkt gehört, wurde auch der bärtige Mann erwartet.

Von Norman Reuter

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