Polnische Gäste begrüßt

Auf dem Parkplatz am Waldbald in Klötze nahmen Bürgermeister Matthias Mann, Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski sowie die Vertreter der Sekundarschule und der Feuerwehr die Gäste aus Polen am Montagabend in Empfang.

Klötze - Von Monika Schmidt. Für den Klötzer Bürgermeister Matthias Mann war es am Montagabend das erste Mal, dass er Gäste aus der polnischen Partnerstadt Milomlyn begrüßte.

Als erfahrene Ratgeber standen ihm Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski, Sekundarschulleiter Jörg Kägebein und seine Kollegin Monika Pacholski sowie vor allem Carsten Behrend als Dolmetscher zur Seite. Auf dem Parkplatz am Kurhaus wurde der Bus mit den 20 Schülern sowie zehn Vertretern der polnischen Jugendwehr in Empfang genommen. Nach 14 Stunden Fahrt waren die Gäste einigermaßen erschöpft. Deshalb ging es schnurstracks zum Quartier in Zichtau. Im dortigen Ferienpark sind die beiden Gruppen untergebracht. Kurz wurden die Details für die nächsten Tage abgesprochen, dann gab es Abendessen und bald Nachtruhe. Schließlich sollten alle am Morgen wieder fit sein.

Während sich die Jugendfeuerwehrleute begleitet von Vertretern der Klötzer Stadtwehr und Klaus Ewertowski gestern Morgen auf den Weg nach Magdeburg machten, stand für die Schülergruppe die Erkundung der Stadt Klötze und ihrer Umgebung auf dem Programm. Am Rathaus wurden die elf- bis 13-jährigen Schüler und ihre Lehrerinnen wiederum von Matthias Mann und Jörg Kägebein begrüßt. Lieselotte Rau vom Heimatverein nahm die Gruppe mit zur Stadtführung. Im Rathaus gab es dabei schon viel Wissenswertes zu erfahren. Und Lieselotte Rau staunte, wie gut die Verständigung mit den Jugendlichen klappte. Sie verstanden einige Wörter auf Deutsch, außerdem konnten sich alle auf Englisch weiterhelfen.

So manche Anekdote konnte Lieselotte Rau in ihren Vortrag einstreuen, um die Geschichte der Stadt für die Schüler interessant zu machen. So erfuhren sie beispielsweise, dass 1671 auf dem Galgenberg in Klötze die letzte Hexe verbrannt wurde. Auch die Unterschiede zwischen einem politischen Adler, der nach rechts guckt, und einem unpolitischen Adler, der geradeaus sieht, konnten die Schüler im Wappen Preußens an der Glastafel und über der Eingangstür des Rathauses vergleichen.

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