Kennzeichen verraten: Camper aus ganz Deutschland haben in Klötze übernachtet

Platz wird gut angenommen

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Die Nähe zum Waldbad im Sommer und zum Klötzer Forst zeichnet den Caravanstellplatz in Klötze aus.

Klötze. Michael schreibt „wirklich top“, Heike bedankt sich für den „tollen Tip“ und Rita und Wolfgang finden den „Platz gut“ – das sind nur einige Einträge aus dem Internet zum Klötzer Wohnmobilstellplatz an der Schützenstraße.

Der Platz, der das ganze Jahr über geöffnet ist, zieht vor allem in den Sommermonaten Caravanfreunde an. Allerdings bleiben sie meist nur für eine Nacht und werden deshalb nur von wenigen Klötzern entdeckt. Denn viele Wohnmobilfahrer folgen an der B 71 dem Wegweiser zum Stellplatz, den sie am späten Abend erreichen und setzen ihre Fahrt am nächsten Morgen fort. Wer sich dann zum Frühschwimmen ins Waldbad begibt, sieht nur noch die Rücklichter oder gar keine Wohnmobile auf dem Platz. Dennoch wird er gut angenommen.

Für einen Euro bekommen die Camper acht Stunden Strom oder 100 Liter Trinkwasser. Dass der Stellplatz zudem gebührenfrei ist, wird von den Nutzern gelobt.

Diesen Eindruck bestätigt auch die Aufstellung der Kennzeichen der Wohnmobile, die im Sommer 2016 auf dem Platz standen. Auffallend viele Camper aus Bayern machten Station in Klötze, vermutlich legten sie auf dem Weg von den Bergen an die See einen Stopp zum Übernachten ein. Aber auch Rheinländer, ein dänisches Wohnmobil und einige Norddeutsche machten in Klötze Station. Gelobt wurde von ihnen die Lage des Platzes, der zudem gebührenfrei genutzt werden kann. Auch das Angebot, für einen Euro acht Stunden lang Strom oder 100 Liter Trinkwasser zu erhalten, wird gelobt. Drei Caravane haben auf der Fläche neben dem Waldbald Platz. Die Camper nutzten den Aufenthalt unter anderem für Wanderungen in den Klötzer Forst. „Die Wandermöglichkeiten sind super“, lobt ein Camper, andere freuen sich, dass auch für Hunde genügend Auslauf ist. Bei einer Bewertung unter Wohmobilisten bekam der Klötzer Stellplatz im Durchschnitt 4,7 von 5 Sternen.

Allerdings ist der Platz nicht auf allen Internetseiten vermerkt. Wer nicht über die Homepage der Stadt geht, wo der Stellplatz unter Tourismus bei den Unterkünften vermerkt ist, sondern googelt, kann auch fehlgeleitet werden. So zeigt die von der Suchmaschine Google zuerst benannte Caravan-Stellplatzseite „mobilisten.de“ statt Klötze Verweise auf die Stellplätze in Arendsee und am Ahlumer See.

Die Camper, die da waren, sind sich bei ihren Kommentaren einig: „Wir kommen gerne wieder“, heißt es von ihnen übereinstimmend.

Von Monika Schmidt

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