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Klötzer Bad ist eine Großbaustelle

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Von: Monika Schmidt

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Bauarbeiten in einem Schwimmbecken
Das Klötzer Waldbad gleicht einer Großbaustelle. © Monika Schmidt

Problematischer als befürchtet gestaltet sich der Zustand des Klötzer Waldbades. Die Sanierung muss aufwendiger ausfallen, ein Planer erarbeitet zwei Varianten für das Schwimmerbecken.

Klötze – In Sachen Klötzer Waldbad gebe es „keine guten Nachrichten“, teilte Bürgermeister Uwe Bartels im Hauptausschuss mit. Nach den Abbrucharbeiten hätte sich der Zustand der Becken schlimmer dargestellt als befürchtet wurde. Denn unter den GFK-Platten wurde eine Mischung aus Beton und gemauertem Kalksandstein entdeckt, die die Umrandung des Beckens bilden. „Das geht so nicht als Untergrund für eine neue Folie“, erklärte Uwe Bartels das Problem. Der beauftragte Planer war schon vor Ort, um sich ein Bild zu machen, wie genau die Sanierung erfolgen kann. „Es gibt zwei Varianten: entweder eine Betonbeckenumrandung oder ein Becken aus Edelstahl“, erläuterte der Bürgermeister. Für beide Varianten werden nun die Kosten ermittelt. Bei der ersten Variante werde das Becken komplett eingeschalt und dann mit Beton ausgegossen. Anschließend könne die neue Schwimmbadfolie angebracht werden. Bei der Edelstahlvariante braucht keine Folie mehr aufgetragen zu werden, erläuterte Uwe Bartels. Es werde aber außerdem weiter nach Lösungen gesucht, warum das Grundwasser in das Schwimmerbecken eindringt. Vor allem in der Sprunggrube gebe es eine Stelle, in der das Wasser beständig in einem kleinen Rinnsal ins Becken laufe, konnten die Verantwortlichen nach dem Abbruch erkennen. In etwa zwei Wochen soll der Planer für beide Varianten seine Vorschläge in der Stadt vorstellen. „Es muss ja weitergehen“, betont Uwe Bartels. 

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