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Parkverbot in Klötze – zumindest tagsüber

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Von: Monika Schmidt

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Weil an der Salzwedeler Straße häufig beidseitig geparkt wird und es vor allem in der Kurve zwischen Reihengartenweg und Eichengrund (im Bild links) unübersichtlich ist, wird ein Parkverbot für den Abschnitt gefordert.
Weil an der Salzwedeler Straße häufig beidseitig geparkt wird und es vor allem in der Kurve zwischen Reihengartenweg und Eichengrund (im Bild links) unübersichtlich ist, wird ein Parkverbot für den Abschnitt gefordert. © Schmidt

Klötze – Die Parksituation an der Salzwedeler Straße bleibt weiter ein Gesprächsthema.

Nachdem es schon in der letzten Sitzung des Ortschaftsrates um die Problematik ging, ergriff Hartwig Lemme am Mittwochabend auch im Klötzer Stadtrat das Wort, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Er bat darum, im Abschnitt zwischen dem Reihengartenweg und dem Eichengrund in Fahrtrichtung Lockstedt ein Parkverbot einzurichten.

Vor allem an der Einmündung zum Reihengartenweg, wo die Salzwedeler Straße eine kleine Kurve macht, sei es für die Verkehrsteilnehmer nicht möglich, die Straße weit genug einzusehen, wenn dort Autos parken. „Dann muss man zum Gucken ganz weit nach links ziehen und ist mitten im Gegenverkehr“, erklärte Lemme beim Stadtrat, der in Immekath tagte. Wenigstens tagsüber, so die Anregung des Stadtratsmitglieds, sollte das Parken dort mindestens einseitig verboten sein. In der Nacht könnte es den Anwohnern erlaubt werden, ihre Fahrzeuge vor den Grundstücken abzustellen, so sein Vorschlag.

Auch Uwe Witte unterstützte das Anliegen. Er machte darauf aufmerksam, dass die Enge der Straße auch für Lkw-Fahrer ein Problem sei. Er habe schon beobachtet, wie sich zwei entgegenkommende Lkw regelrecht verkeilt hatten, weil kein Durchkommen zwischen den parkenden Fahrzeugen war. „Da wäre kein Feuerwehrfahrzeug und auch kein Rettungswagen durchgekommen“, erinnerte sich Uwe Witte.

Wenn ein Parkverbot eingerichtet wird, müsste das aber auch kontrolliert werden, waren sich schon die Klötzer Ortschaftsräte bei ihrer letzten Sitzung einig. Dort hatte Raimund Punke gewarnt: „Wir müssen darauf achten, dass wir nicht unsere Polizei verlieren.“ Er hat beobachtet, dass zunehmend in der Stadt Verkehrsregeln ignoriert werden. Und das betreffe nicht nur das Parken. „Am Rathaus pfeifen die gegen die Einbahnstraße einfach durch“, hat Raimund Punke gesehen. Deshalb sei es wichtig, dass die Polizei vor Ort sei und auch regelmäßige Kontrollen unternehme. „Bei einer Stadt unserer Größe brauchen wir die Polizei vor Ort“, betonte Raimund Punke.

Im Ortschaftsrat forderte er den Stadt-Bürgermeister Uwe Bartels auf, sich für den Erhalt der Polizeistation in Klötze stark zu machen. „Wir müssen nicht die Verwaltungsbeamten aufstocken, sondern die Beamten bei der Polizei“, so die Forderung des Klötzer Ortschafts- und Stadtratsmitglieds. Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt hatte das Anliegen von Punke unterstützt. Er forderte die beiden Landtagsabgeordneten aus Klötze auf, sich für das Thema Erhalt der Polizei zu engagieren.

VON MONIKA SCHMIDT

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