Freitag ist der begehrteste Tag für die Hochzeit in der Einheitsgemeinde Klötze

50 Paare sagten Ja zueinander

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Bei der Hochzeit im Juli im Kunrauer Schloss waren Daniela und Andreas Brune mit Sohn Jannes noch zu dritt. Seit Oktober gehört auch Elisa zur Familie.

mm Klötze. Der Trend weist deutlich zur Hochzeit an einem Freitag in Kunrau. So lässt sich die Hochzeitsstatistik der Stadt Klötze in einem Satz zusammenfassen.

Standesbeamtin Bettina Schulze und ihre Kolleginnen hatten im vergangenen Jahr wieder etwas mehr zu tun als noch 2010. So wurden 50 Eheschließungen beurkundet. Im Vorjahr traten 46 Paare vor den Traualtar. Noch deutlicher verschoben hat sich der Wunsch, im frisch sanierten Kunrauer Schloss mit seinem geschmackvollen Trauzimmer den Bund fürs Leben zu schließen. 32 der 50 Trauungen fanden in Kunrau statt, das sind 64 Prozent. 2010 hatten bereits 59 Prozent der Trauungen in Kunrau stattgefunden.

Im Klötzer Rathaus wurden 18 Ehen geschlossen (36 Prozent), das war eine weniger als im Vorjahr. Als Hochzeitstag ist der Freitag weiterhin absoluter und unangefochtener Favorit bei den Paaren. 31-mal gaben sich Paare am Freitag das Ja-Wort, das sind 62 Prozent (Vorjahr 54 Prozent). Den Sonnabend wählten elf Paare als Tag für die Trauung (22 Prozent), das war ein Paar mehr als 2010. Achtmal wurde an anderen Wochentagen geheiratet (16 Prozent).

Weitere zehn Anmeldungen für Hochzeiten wurden im Klötzer Standesamt angenommen und an andere Standesämter weitergeleitet. Zwar hat auch 2011 keiner der Kandidaten vor dem Traualtar Nein gesagt, aber immerhin zweimal wurden angemeldete Eheschließungen wieder abgesagt. In einem Fall gab es eine Hochzeit mit einem Partner, der eine ausländische Staatsbürgerschaft hat. Lebenspartnerschaften wurden im Gegensatz zum Vorjahr 2011 in Klötze nicht beurkundet.

Die positive Annahme des Kunrauer Schlosses ist auch bei der Stadt Klötze ins Augenmerk gerückt. Wie Bürgermeister Matthias Mann im Hauptausschuss informierte, soll das Kunrauer Schloss als Hochzeitsort der Einheitsgemeinde noch weiter vermarktet werden. „Das Schlossambiente ist für die Zukunft noch ausbaubar“, regte der Bürgermeister an. Der Hochzeitstag sei schließlich ein besonderer Tag, der nicht nur besonders gestaltet, sondern auch in einem besonderen Ambiente stattfinden sollte.

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