Navi lockt auf die falsche Fährte

Ortsfremde finden das Klötzer Tiergehege nur schwer

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In der Stadt ist das Tiergehege ebenso wie Waldbad und Rathaus relativ gut ausgeschildert. Allerdings würden sich Besucher einen Hinweis schon an der Geschwister-Scholl-Straße wünschen, um abzukürzen.

Klötze – Ortsfremde, die das Klötzer Tiergehege besuchen wollen, scheitern oft schon bei der Anreise. Zwar gibt es im Stadtgebiet einige Hinweisschilder, ohne genauere Ortskenntnisse führen sie die Besucher aber nicht zum Ziel. Bleibt der Griff zum Navi.

Aber die Geräte schicken den Nutzer in der Regel zur betriebsinternen Wirtschaftszuwegung hinter dem Gelände.

Die Hinweisschilder zum Tiergehege sind etwas klein geraten und werden leicht übersehen.

„Das müssen wir unbedingt ändern“, geben sich Vorsitzender Lothar Schulze und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Schmidt vom Förderverein für das Klötzer Tiergehege selbstkritisch. Eine neue Beschilderung für das Tiergehege steht ganz oben auf der Agenda der anstehenden Aufgaben für den Verein. „Am Wirtschaftsweg muss schon an der Einfahrt ein Sperrschild hin“, erklärt Hans-Jürgen Schmidt im AZ-Gespräch. Denn der Weg ist, vor allem bei geschlossenem Tor am Ende, zum Umdrehen ungeeignet. Er dient nur als Zufahrt der Tierpfleger zum Gelände der Arche Noah.

Wer es dennoch als Ortsfremder geschafft hat, den Parkplatz am Waldbad auch als denjenigen für das Tiergehege zu erkennen, findet den Eingang zu der Einrichtung trotzdem noch lange nicht. Obwohl der Förderverein im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt Hinweisschilder anfertigen ließ. Diese sind aber nur schwer zu entdecken. „Die Schilder sind wirklich etwas klein geraten“, gibt Hans-Jürgen Schmidt zu. Auch dafür möchte der Förderverein spätestens im kommenden Jahr Abhilfe schaffen. Größere Schilder sollen den Weg zum Eingang markieren.

Dass die Besucher des Tiergeheges den Eingang der Gaststätte nutzen müssen, um an der Terrasse vorbei zum eigentlichen Tiergehege-Eingang zu kommen, erkennen Ortsfremde ebenfalls nicht sofort. Auch dabei ist der Förderverein bemüht, eine Lösung zu finden, teilen Vorsitzender und Stellvertreter im AZ-Gespräch mit.

Was dagegen recht gut funktioniert, ist die Ausschilderung des Tiergeheges innerhalb des Stadtgebietes. Wer den weißen Hinweisschildern mit schwarzer Schrift folgt, wird vom Kreisel an der Bahnhofstraße über die Salzwedeler Straße und die Schulstraße zur Schützenstraße geleitet, an der das Tiergehege liegt. Mit etwas Geschick und notfalls Nachfragen bei Passanten können dann auch Ortsfremde bis zum Eingang der Arche Noah finden.

Sinnvoll wäre allerdings, so erklärten mehrere Erstbesucher des Tiergeheges, wenn auch schon an der Einfahrt zur Geschwister-Scholl-Straße und an der Straße der Jugend ein Hinweis auf die Einrichtung angebracht wäre. Dann könnten sich die Auswärtigen die Fahrt mitten durch die Klötzer Innenstadt am Rathaus vorbei sparen.

VON MONIKA SCHMIDT

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