Bald barrierefrei in den Bus

Ortschaftsrat findet eine Haltestelle in Neuferchau ausreichend

Der Beton vor dem Bushäuschen in Neuferchau soll aufgenommen werden. Gemeinsam mit „Kasseler Borden“, die für einen barrierefreien Einstieg sorgen, soll die Haltestelle umgestaltet werden.
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Der Beton vor dem Bushäuschen in Neuferchau soll aufgenommen werden. Gemeinsam mit „Kasseler Borden“, die für einen barrierefreien Einstieg sorgen, soll die Haltestelle umgestaltet werden.

Neuferchau / Schwiesau / Kusey – Damit die neue Buslinie 300, die von Klötze direkt nach Wolfsburg führt, besser genutzt werden kann, sollen drei Bushaltestelle in Kusey, Schwiesau und Neuferchau ausgebaut werden. Der Kreistag hatte dazu bereits grünes Licht gegeben.

„Wann werden die Haltestellen begonnen?“, wollte Stadtratsmitglied Wolfgang Mosel bei der Sitzung in Neuferchau von Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels wissen. „Es hat einen Kontakt mit der PVGS gebeten“, antwortete ihm der Bürgermeister. Der vorzeitige Maßnahmebeginn für alle drei Projekte sollte in der vergangenen Woche bestätigt werden, kündigte Uwe Bartels an.

Im Neuferchauer Ortschaftsrat informierte Ortsbürgermeisterin Heidelore Hanner, dass für das Vorhaben Angebote eingeholt werden sollen. Für das Neuferchauer Projekt soll der Beton vor dem Wartehäuschen weggenommen und so neu gestaltet werden, dass gemeinsam mit den neuen „Kasseler Borden“ ein barrierefreien Zugang zum Bus möglich ist. „Aber ob die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen oder erst im nächsten Frühjahr, das entscheidet das Wetter“, teilte die Ortsbürgermeisterin ihren Ortschaftsräten mit.

Während der Bauarbeiten muss eine Ersatzhaltestelle eingerichtet werden. „Eigentlich müsste auch eine zweite Haltestelle neu geschaffen werden“, kündigte Heidelore Hanner an. Denn nur dann könnte der Bus in beiden Richtungen nach Klötze und nach Wolfsburg barrierefrei genutzt werden.

Die Notwendigkeit sehen die Neuferchauer aber eigentlich nicht, da es an ihrer Haltestelle durch das Ehrenmal in der Mitte die Möglichkeit gibt, dass der Bus die Haltestelle aus beiden Richtungen ansteuern kann. „Der Bus kann dort rumfahren“, waren sich die Ortschaftsräte bei ihrer Sitzung einig. Konkret wollen sie das aber bei einem Ortstermin klären und dazu auch einen Busfahrer als Experten einladen. Dass es Probleme für die großen Gefährte gibt, um die Kurve zu kommen, ist den Neuferchauern bewusst. Vielleicht lasse sich vor Ort aber eine andere Lösung finden, überlegten sie. VON MONIKA SCHMIDT

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