Keine Ausnahmegenehmigung für Famila und Baumarkt

Oebisfelder müssen weiterhin fahren

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Pustekuchen: An der Oebisfelder Ortsumgehung wollten sich Famila und ein Baumarkt ansiedeln. Es gab keine Genehmigung.

stk Oebisfelde. Es wohnt sich beschaulich in Oebisfelde, aber für den größeren Einkauf und besondere Anschaffungen müssen die Bewohner der Allerstadt weiterhin nach Wolfsburg fahren.

Der Grund: Das Land Sachsen-Anhalt lässt größere Verkaufsflächen im sogenannten Grundzentrum nicht zu. Dabei hatten die Lebensmittelkette Famila und ein bekannter Baumarkt Interesse bekundet, sich an der Oebisfelder Ortsumgehung anzusiedeln. Doch für diese Planungen gab es trotz Intervention beim Minister für Landesentwicklung Thomas Webel keine Ausnahmegenehmigung.

Bürgermeisterin Silke Wolf kritisiert, dass die Planungen des Ministeriums an der Landesgrenze zu Niedersachsen enden. Einkaufszentren, Warenhäuser und spezialisierte Fachgeschäfte sind Landesentwicklungsplan nur in Mittelzentren wie Haldensleben zulässig. Zum Vergleich: Die Kreisstadt des Landkreises Börde ist 40 Kilometer von Oebisfelde entfernt, Gardelegen 30 Kilometer, nach Wolfsburg fährt der Oebisfelder, der eine Bohrmaschine oder Blumen einkauft, nur 18 Kilometer.

Das Land bremst Oebisfelde aus. Mehr dazu am Donnerstag in der Altmark-Zeitung.

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