Entscheidung würde nur für den Ort, nicht für die eingemeindeten Ortsteile gelten

Oebisfelde will wieder Stadt sein

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Auf dem Ortsschild soll künftig wieder „Stadt Oebisfelde“ stehen, so die Anregung aus dem Ortschaftsrat.

Oebisfelde. Oebisfelde soll wieder „Stadt“ werden. Ein entsprechender Antrag soll im Ortschaftsrat beschlossen werden, kündigte Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch an.

Allerdings hatte die Verwaltung den Beschluss für die Sitzung am Montag noch nicht auf die Tagesordnung genommen, obwohl die Ortsbürgermeisterin dies wünschte. „Es musste noch einiges geprüft werden, die Antwort der Kommunalaufsicht ist erst nach der Ladung der Ortschaftsräte eingegangen“, begründete Bürgermeisterin Silke Wolf. Sie betont, dass sich die Ortschaftsräte den Beschluss gut überlegen sollten. Denn es sind unter anderem auch Kosten damit verbunden. Welche genau, werde ebenfalls geprüft. So ist noch nicht klar, ob die Ortsschilder geändert werden müssen und ob die Bezeichnung Stadt dann auch auf den Briefköpfen verwendet werden muss. Sabine Bastigkeit fragte nach, ob die Ausweise geändert werden müssen und welche Kosten damit für den Bürger verbunden sind. Das müsste zunächst geklärt werden, bat sie.

Klaus Gerike fragte nach den Ortsschildern. „Darauf würde dann Stadt Oebisfelde-Weferlingen, Stadt Oebisfelde stehen“, informierte Bogumila Jacksch. Sie berichtete, dass es aus Weferlingen einen ähnlichen Antrag gebe. Die Weferlinger möchten wieder „Flecken“ werden. Das gestaltet sich jedoch wesentlich einfacher als in Oebisfelde, erläutert Silke Wolf im AZ-Gespräch. Da Weferlingen nur aus dem Ort Weferlingen besteht, sei es möglich, die Bezeichnung Flecken für den Ortsteil zu führen. [...]

Von Monika Schmidt

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