Drehleiter im Einsatz

Neuferchau: Schornstein brennt – schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

Feuerwehrleute beobachten die ausgefahrene Drehleiter
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Beim Brand in Neuferchau kam auch die Klötzer Drehleiter zum Einsatz.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Spaziergänger entdecken am Sonnabend in Neuferchau einen brennenden Schornstein und alarmieren die Hausbesitzer. Fünf Feuerwehren rücken aus und verhindern Schlimmeres.

Neuferchau – Aufmerksame Spaziergänger verhinderten am Sonnabendnachmittag in Neuferchau Schlimmeres. Sie sahen, dass an der Kuseyer Straße Feuer aus einem Schornstein kam, alarmierten die Hausbesitzer und die Feuerwehr. So konnte ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Haus vermieden werden.

„Wir saßen gerade beim Kaffeetrinken“, sagt Bewohner Andy Beckmann im Gespräch mit der Altmark-Zeitung. Zwei Neuferchauer kamen beim Spaziergang zufällig am Wohnhaus der Familie vorbei und entdeckten den Brand. „Sie haben uns zugerufen, dass es brennt. Das hat Schlimmeres verhindert, denn wir selbst hatten noch nichts bemerkt“, so Andy Beckmann weiter.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus der Region wurden um 17.09 Uhr alarmiert. Neben Neuferchau, die gemeinsam mit Kusey und Röwitz ausrückten, wurden für den Brand der Stufe B auch die Nachbarn aus Kunrau sowie die Klötzer Kameraden alarmiert. Aus Klötze wurde vor allem die Drehleiter gebraucht. Insgesamt waren 45 Feuerwehrleute und elf Fahrzeuge im Einsatz.

Technischer Defekt als Ursache vermutet

Wie die Polizei informiert, entstand der Brand im Schornstein nach ersten Erkenntnissen durch einen technischen Defekt im Kamin. Wegen des schnellen Eingreifens kamen die Hausbewohner nicht zu Schaden. Das Gebäude ist nach den Löscharbeiten weiterhin bewohnbar. Der Schaden liegt nach erster Schätzung der Polizei im unteren fünfstelligen Bereich. Die Kuseyer Straße musste für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt werden.

Neben Feuerwehren und Polizei wurde auch der Schornsteinfeger zum Brandort gerufen. Er musste den Kamin nach dem Ende des Löscheinsatzes wieder freigeben. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet. Die Einsatzkräfte bedanken sich bei den Neuferchauern, die sie während des Einsatzes in eisiger Kälte mit Heißgetränken versorgt hatten.

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