Pfarrstellenbesetzung in zwei Teilen

Neuer Pastor für Klötzer Pfarrstelle

Neuer Pastor für Klötzer Pfarrstelle
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Ronald Höpner stellte sich sener zukünftigen Gemeinde vor.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Klötze – Die Gelegenheit, den Bewerber für die Pfarrstelle in Klötze kennenzulernen, wollten sich die Gemeindeglieder aus dem Gemeindeverbund Klötze am Sonntagnachmittag nicht entgehen lassen. Und so war die Klötzer St. Ägidiuskirche zum Vorstellungsgottesdienst von Pfarrer Ronald Höpner so gut gefüllt wie sonst nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten. Wer allerdings hoffte, etwas über den Pfarrer zu erfahren, der wurde enttäuscht. Zur Vorstellung hielt er einen ganz normalen Gottesdienst zum Erntedankfest und mit Abendmahl.

Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Pfarrer Matthias Heinrich über den Ablauf des Verfahrens informiert. Beim Gottesdienst bekam die Gemeinde die Gelegenheit, die Arbeit des Pfarrers zu beurteilen und unter die Lupe zu nehmen. „Das ist der eine Teil des Bewerbungsverfahrens“, erklärte der Superintendent.

Der zweite Teil findet am Montag, 11. Oktober, um 18.30 Uhr, wieder in der Kirche, statt. Dann stellt sich Ronald Höpner den Gemeindegliedern vor – und es besteht die Gelegenheit, Fragen an den Pfarrer zu stellen. Im Anschluss kommt der Gemeindekirchenrat zusammen, um zu entscheiden, ob Ronald Höpner die Klötzer Pfarrstelle übernehmen soll.

„Also sammeln Sie heute ihre Fragen und stellen Sie diese am kommenden Montag“, rief der Superintendent die Kirchgänger auf.

„Ich bin positiv überrascht, wie voll die Kirche ist“, staunte Ronald Höpner, als er vor den zu Erntedank mit vielen Gaben geschmückten Altar trat. Einige Abläufe in seinem Gottesdienst waren anders, als gewohnt. Und auch beim Gesang, vor allem beim englischen „Let’s break Bread together“, blieben die Stimmen eher dünn. Das mag auch daran gelegen haben, dass die Gottesdienstbesucher zwar am Platz ihre Masken abnehmen durften, diese zum Singen aber wieder aufsetzen mussten, da die Abstände nicht eingehalten werden konnten. „Setzen Sie die Masken ruhig auf, dann hören wir die schiefen Töne nicht“, animierte Ronald Höpner die Gottesdienstbesucher zum Mitsingen.

Coronabedingt musste auch das Abendmahl anders als gewohnt ausfallen. Es gab Brot und Weintrauben am Spieß, statt aus dem Kelch.

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