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Neuer Klötzer Pfarrer offiziell eingeführt

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Von: Wolfram Weber

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Die Amtseinführung erfolgte durch Remo Schwerin (v. l.), Matthias Heinrich und Albrecht Henning. Ronald Höpner (r.) lauschte aufmerksam den Worten.
Die Amtseinführung erfolgte durch Remo Schwerin (v. l.), Matthias Heinrich und Albrecht Henning. Ronald Höpner (r.) lauschte aufmerksam den Worten. © Wolfram Weber

Klötze – Mit einem Gottesdienst in sein neues Amt als Pfarrer für den Bereich Klötze eingeführt wurde am Sonntag Ronald Höpner. In der Klötzer St. Aegidius-Kirche fand der feierliche Gottesdienst statt, an dem neben vielen Gemeindemitgliedern auch Freunde, Bekannte und die Familie teilnahmen.

Musikalisch umrahmtet wurde der Gottesdienst von seinen Kindern, wofür es am Ende viel Applaus gab: Tochter Rahel mit ihrer Flöte und ihrem Gesang sowie Sohn Jonas an der Orgel. Und schließlich musizierten sie sogar einmal gemeinsam mit ihrem Vater.

Die Einführung des neuen Pfarrers übernahm Superintendent Matthias Heinrich. Unterstützung erhielt er von Albrecht Henning, der als Pfarrer in Krina im Kirchenkreis Wittenberg tätig und ein langjähriger Weggefährte von Ronald Höpner und Remo Schwerin ist. Dieser wiederum ist der Vorsitzende des Klötzer Gemeindekirchenrates. Hans-Joachim Schulz aus Badel, Präses der Kreissynode, hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Urkunde zur Einführung von Pfarrer Ronald Höpner zu verlesen. Superintendent Matthias Heinrich verwies auf die vielen Schätze in der Region, wie die haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die Gläubigen in den einzelnen Orten, die Traditionen, die Kirchen und die Evangelische Familienbildungsstelle (EFA). In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Ronald Höpner daran, dass es für Veränderungen immer mutige und entschlossene Menschen brauche, wie beispielsweise bei der friedlichen Revolution in der DDR vor gut 30 Jahren. Er hinterfragte, wer gescheiterte Menschen sind, die die Ideen umsetzen wollen, die etwas gewagt haben, die etwas ausprobieren und neue Wege wagen wollen oder sind es nicht eher die, die sich dem verschließen und nicht von der Stelle bewegen? Mit den Abkündigungen, der Fürbitte, dem Vaterunser und dem Segen endete der Einführungsgottesdienst.

Am Ausgang wünschten die Gottesdienstbesucher dem neuen Pfarrer alles erdenklich Gute. Zur Begrüßung gab es von ihnen Blumen und Geschenke.

Aufgewachsen ist Ronald Höpner in der Altmark, in Osterwohle. Nach Beendigung seiner „Wehrpflichtzeit“ als Bausoldat, studierte er in Halle Theologie. Seine erste Pfarrstelle führte Ronald Höpner in den Süden von Brandenburg, in die Nähe von Torgau. Eine zweite Stelle brachte den Pfarrer nach Anhalt, in die Nähe von Dessau. Dann zog es Ronald Höpner zurück in die alte Heimat, in die Altmark nach Klötze. Derzeit wohnt der Pfarrer in Salzwedel, er hofft aber, im Sommer das alte Pfarrhaus neben der Klötzer Kirche beziehen zu können.

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