Eselfohlen im Klötzer Tiergehege hat offiziell einen Namen

Der neue Star heißt „Wilma“

Auf den Namen „Wilma“ taufte Bürgermeister Uwe Bartels gestern das junge Eselfohlen. Aus 30 verschiedenen Vorschlägen hatte sich der Name herauskristallisiert.
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Auf den Namen „Wilma“ taufte Bürgermeister Uwe Bartels gestern das junge Eselfohlen. Aus 30 verschiedenen Vorschlägen hatte sich der Name herauskristallisiert.

Klötze – Eselstute Wenke und ihr Fohlen ließen den Andrang vor ihrem Gehege am Mittwochmorgen gelassen über sich ergehen. Dass der erste Eselnachwuchs überhaupt im Tiergehege für viel Aufmerksamkeit sorgt, ist Mutter und Tochter schon bewusst.

In den nächsten Tagen wird der Andrang bestimmt noch etwas größer: Denn dann können die Besucher das Fohlen auch mit einem Namen rufen.

Tierpfleger Karsten Langleist zeigt das Schild mit den Namen, das am Gehege angebracht wird.

Bürgermeister Uwe Bartels, die Tierpfleger, Mitglieder des Fördervereins und einige zufällig anwesende Besucher versammelten sich gestern Morgen zur offiziellen „Eseltaufe“. „Es gab über 30 verschiedene Namensvorschläge und etwa 70 Teilnehmer, die Vorschläge eingereicht haben“, berichtete Uwe Bartels. Eigentlich sollte der Name ausgelost werden. Doch das konnte sich die Stadtverwaltung sparen. Denn es gab einen klaren Favoriten: „Wilma“: „Der Name wurde mehr als doppelt so oft genannt wie der nächsthäufige Name“, berichtete Uwe Bartels. Deshalb soll das kleine Stutfohlen ab sofort Wilma heißen.

Ein entsprechendes Schild mit den Daten von Mutter und Tochter präsentierte Tierpfleger Karsten Langleist. Dies ist zunächst noch provisorisch, es soll noch ein richtiges Schild aus Holz am Gehege angebracht werden. „Darauf sollte aber auch der Vater Fridolin nicht vergessen werden“, regte Horst Kamieth an.

Wenke und Wilma sind ganz zutraulich und freuen sich über jede Streicheleinheit.

Zu den Teilnehmern, die Namensvorschläge eingereicht haben, gehörten Kindertagesstätten, Einzelpersonen und der Klötzer Seniorentreff. Die Vorschläge kamen nicht nur aus der Einheitsgemeinde Klötze, sondern auch aus der Region. Es gab Einsendungen aus Apenburg, Weddendorf und Gardelegen, informierte der Bürgermeister. „Und es waren ganz tolle Vorschläge dabei“, lobte Tierpfleger Karsten Langleist. So wurden Witu, Watzi und Wuschel unter anderem als Namen vorgeschlagen. Die Einsendungen der Kinder, die Bilder von dem Eselfohlen gemalt hatten, wurden gestern als Dokumentation am Gehege aufgehängt.

Damit Wenke und Wilma noch ein bisschen Ruhe haben und das junge Stutfohlen in Ruhe aufwachsen kann, ist Vater Fridolin derzeit noch in einem anderen Gehege beim Damwild untergebracht. Das soll sich wieder ändern, wenn Wilma groß genug ist. Dann kann Fridolin zurück zu seiner Familie und vielleicht bald für weiteren Nachwuchs im Klötzer Tiergehege sorgen. VON MONIKA SCHMIDT

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