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Neue Räume für den Rätzlinger Hort

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Nach dem Umzug haben die Schützlinge von Hortleiterin Janine Krumm 240 Quadratmeter Platz. Im Spieleraum entsteht sogar eine kleine Bühne, verrät sie beim Baustellenrundgang mit der AZ.
Nach dem Umzug haben die Schützlinge von Hortleiterin Janine Krumm 240 Quadratmeter Platz. Im Spieleraum entsteht sogar eine kleine Bühne, verrät sie beim Baustellenrundgang mit der AZ.

stk Rätzlingen. Als Janine Krumm den „Bauraum“ betritt, lassen die Kinder ihr Spielzeug fallen und umarmen die Hortleiterin, die sich eigentlich noch im Mutterschutz befindet.

In dem Zimmer im Obergeschoss der Rätzlinger Grundschule können die Schulkinder am Nachmittag mit Lego und Bauklötzen spielen. Der Raum ist wie ein Vorschuss auf die Räume im ersten Stock, die der Hort voraussichtlich zum Dezember bezieht.

Noch ist es ungemütlich in den ehemaligen Klassenzimmern, die seit dem Auszug der höheren Klassen leerstehen. Der Maler kratzt mit dem Spachtel alte Tapeten von den Wänden. Unter den Fenstern des 1980 eingeweihten Schulgebäudes ist die Isolierung angebracht, und die Decke ist bereits abgehängt. Noch fehlen die Lärmschutzplatten, die bei 67 angemeldeten Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren dringend nötig sind.

Janine Krumm, seit 2010 Hortleiterin in Rätzlingen, freut sich schon auf den Umzug, denn die Räumlichkeiten in der Baracke, die die Hortnerinnen selbst liebevoll in verschiedenen Farben gestaltet haben, reichen schon lange nicht mehr aus. Sie waren eigentlich nur für 50 Kinder zugelassen. „Hier ist alles ziemlich beengt, und es ist alles duster“, erklärt die Hortleiterin.

Damit sich die Hortkinder in den neuen Räumlichkeiten wohlfühlen, wirkt Janine Krumm zurzeit an der Auswahl der Farben für Linoleum- und Teppichfußböden sowie die Wände mit. „Kinder brauchen Farbe. Deshalb wird jeder Raum anders farblich gestaltet“, erklärt die Hortleiterin.

Beim Rundgang durch den 240 Quadratmeter großen Trakt zeigt sie ihr neues Büro, den Kreativraum, den Bauraum mit Kuschelecke sowie den Spieleraum. Er erhält sogar eine eigene Bühne. „Die Kinder lieben es, auf der Bühne zu stehen, zu tanzen und Theater zu spielen“, weiß die 35-Jährige.

Die Stadt investiert 173 000 Euro in die Baumaßnahme. Sie war unter anderem notwendig geworden, weil die Feuerschutzauflagen nur mit einer Außentreppe erfüllt werden können. Durch die innenliegende Dämmung konnten Mittel eingespart werden.

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