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Vier neue Müllsammelplätze im Klötzer Hegefeld

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Von: Monika Schmidt

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ein Metallzaun wird um einen Müllcontainer gezogen
Vier neue abschließbare Müllplätze entstehen im Klötzer Wohngebiet am Hegefeld. © Monika Schmidt

Abschließbar und groß, so werden die vier neuen Müllplätze, die im Klötzer Wohngebiet Hegefeld entstehen.

Klötze – Mehr als ein Jahr liegt der „Müllstreit“ im Klötzer Wohngebiet Hegefeld zurück. Nach einem Anbieterwechsel hatte es Probleme mit der Abholung des Mülls gegeben, da die Fahrzeuge nicht mehr den schmalen Weg hinter den Neubaublöcken entlangfuhren. Zwischen der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) als Vermieter, der Deponie GmbH und der Stadt Klötze als Schlichter gab es mehrere Gespräche. Ein Kompromiss wurde geschlossen: Um die Probleme zu lösen, erklärte sich die Wobau bereit, neue Containerstellplätze zu errichten. Die Arbeiten dazu laufen und sollen bald abgeschlossen werden, informierte Wobau-Geschäftsführer Jens Passier auf Anfrage der Altmark-Zeitung. Vier neue Müllsammelplätze entstehen so. Die Pflasterarbeiten hat eine Firma aus Gardelegen übernommen, den Aufbau der Metallzäune und der abschließbaren Tore übernimmt die Lebenshilfe aus Gardelegen. „Die neuen Sammelplätze sind so groß, dass die Container und Gelben Säcke dort vernünftig eingestellt und gesammelt werden können“, erklärt Jens Passier. Und die neuen abschließbaren Stellplätze bieten den Mietern einen weiteren Bonus: Sie bekommen auch Fahrradständer. So können die Mieter ihre Fahrräder dort gesichert abstellen und müssen sie nicht jedes Mal mühsam in den Keller schleppen. Vor allem für die älteren Mieter wird das eine enorme Erleichterung. „Zweimal im Jahr müssen die Fahrräder allerdings weichen“, kündigt der Wobau-Geschäftsführer an. Dann nämlich, wenn die Termine für die Sperrmüllsammlung anstehen. Künftig – und so lange, bis der Altmarkkreis die Sperrmüllabholung auf das System von Bestellkarten umstellt – wird der Sperrmüll der Mieter dann in den verschlossenen Sammelplätzen gelagert. So können die Sperrmüllberge nicht mehr durchsucht und vor allem nicht mehr durch das Dazustellen von Dingen, die nicht abgefahren werden, missbraucht werden, hofft Jens Passier. „Das sind zweimal im Jahr leidige Termine für uns“, blickt der Geschäftsführer auf die manchmal chaotischen Zustände, gerade in den Wohngebieten, die rund um die Sperrmüllabfuhr und die Restebeseitigung danach entstehen. Drei der vier neuen Müllplätze im Hegefeld entstehen direkt an den Giebeln der Eingänge 21-23, 24-26 und 27-29. Der vierte Sammelplatz wird mittig am Ende des Parkplatzes gebaut und somit etwas entfernt von den Eingängen 30 bis 32 entstehen. Denn an dieser Giebelseite befindet sich ein auf die Fassade aufgesprühtes Bild, das nicht durch den Müll verdeckt werden soll, erklärt Jens Passier weiter.  

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