„Rentnergang“ des Fördervereins baut einen festen Fußboden für den Stall im Streichelgehege

Neue Braut für den Brauterpel

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Bernd Hamann schippte den Beton in die Karren, die Horst Kamieth (l.) und Karsten Langleist in den Stall fuhren.

Klötze. Zwergziegen und Zwergschafe sollen die Attraktion im Streichelgehege in Klötze werden. Damit die Vierbeiner ein gemütliches Zuhause vorfinden können, sind aber noch eine ganze Reihe von Handgriffen nötig.

Die „Rentnergang“ des Fördervereins für das Klötzer Tiergehege machte dazu gestern Vormittag den Anfang. Am Sonnabend, 20. Oktober, von 9 bis 13 Uhr soll es weitergehen.

Dann bittet der Förderverein alle Interessenten zu einem Arbeitseinsatz. „Es gibt eine Menge zu tun“, erklärte Tierfachberater Horst Kamieth. Die bestellten Sitzgruppen sind geliefert und müssen zusammengeschraubt werden. Außerdem sind weitere Arbeiten am Streichelgehege und die Auslichtung des Gebüschs daneben geplant. „Bäume, die sich selbst ausgesät haben, kommen raus. Kleinere Sträucher werden wir umpflanzen“, kündigt Hans-Jürgen Schmidt an. Wenn genügend Leute zusammenkommen, kann der Wildwuchs entfernt werden. Horst Kamieth hat noch eine weitere wichtige Aufgabe im Blick: Am Gehege, in dem die Schafe untergebracht waren, müssen die alten Zaunlatten abgerissen und gegen neue Kanthölzer ausgetauscht werden. „Da haben wir dicke zu tun“, blickt Horst Kamieth voraus.

Gestern stand bei den Helfern erst einmal der Stall im Streichelgehege im Mittelpunkt. Unter Anleitung von Uwe Witte wurde der Stall mit einem festen Untergrund versehen. Dazu verarbeitete die Rentnergang einen Kubikmeter Kies und zwei Kubikmeter Beton. Der Stall wird noch ein neues Dach aus Blech bekommen und soll neu gestrichen werden. „Er steht dann in der Ruhezone des Streichelgeheges“, erklärte Fördervereinsvorsitzender Lothar Schulze. Wenn die Tiere genug vom Kontakt mit den Menschen haben, können sie sich in ein abgesperrtes Gehege zurückziehen. Auch die beiden Esel und ein Pony sollen im Streichelzoo angefasst werden dürfen. Außerdem ist die Anschaffung weiterer Tiere geplant: Fasane für die Vogelvoliere und ein Mandarinentenpärchen. „Der Brautentenerpel soll wieder eine neue Frau bekommen“, kündigte Horst Kamieth an. Die erste Brautente hatte sich schon kurz nach dem Einsetzen des Pärchens aus dem Staub gemacht.

Von Monika Schmidt

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