Wenig Angebote für Jugendliche in Klötze

Netzwerk für Vereine

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Die Klötzer Karnevalisten bringen Leben in den Altmarksaal.

mm Klötze. Beim Stichwort „Vereinsarbeit“ ist die Liste der Defizite in der Stadtentwicklungskonzeption für Klötze lang.

Beklagt wird die mangelnde Zusammenarbeit untereinander, fehlende, auch finanzielle, Unterstützung der Stadt, fehlender Nachwuchs und die ungünstigen Rahmenbedingungen, beispielsweise bei den Räumlichkeiten. 

Dem gegenüber stehen als Potenzial 40 Vereine mit mehr als 800 Mitgliedern in der Stadt, das Ehrenamt sowie Engagement und Ideen, die mitgebracht werden. Als Handlungsansatz gibt das Konzept ein Ziel vor: Die Schaffung eines Netzwerk-Gremiums im Sinne von „Wir – Vereine für Klötze“. Für die Vereinsarbeit sollte ein angemessener Raum zur Verfügung gestellt werden, vorgeschlagen wird dabei die Qualifizierung des Altmarksaals.

Beim allgemeinen Angebot von Freizeit und Veranstaltungen werden fehlende Sportangebote für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren genannt, zudem gebe es zu wenig Angebote für Jugendliche. Disco, Kneipe und Kino fehlen. Wer aktiv sein möchte, muss auf Nachbarstädte ausweichen. Dabei steht aber das fehlende ÖPNV-Angebot am Wochenende und in den Nachtstunden im Weg. Kirchliche Angebote werden als isoliert kritisiert, außerdem sei der Umgang mit Freibädern, Sport- und Spielplätzen, Radwegen und Dorfgemeinschaftshäusern „konzeptlos“.

Ehrenamtliches Engagement wird als Potenzial aufgezählt, außerdem die zentrale Lage der Einrichtungen und dass sich in den Stadtumbaugebieten zwei Sporthallen, zwei Sportplätze, das Freibad, die Skateranlage, die Bibliothek und der Jugendklub befinden. Daraus haben die Ersteller des Konzepts folgende Handlungsansätze entwickelt: Der Standort Skateranlage soll qualifiziert werden, im Geschwister-Scholl-Stadion ist die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes geplant. Bei der Umgestaltung des Tiergeheges sollte die Stadt Unterstützung geben und ihre Homepage ausbauen, speziell den Veranstaltungskalender.

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