Löcher in der Straße und Wunsch nach Spielplatz

Nesenitzer werden ungeduldig

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Auf der Ortsdurchfahrt von Nesenitz kann das Regenwasser schlecht ablaufen. Mit einer Rigole könnte Abhilfe geschaffen werden, überlegte Bürgermeister Uwe Bartels.

Klötze / Nesenitz. „Dann kümmern Sie sich jetzt darum?“, hakte Wilfried Elfert am Ende der Einwohnerfragestunde im Stadtrat sicherheitshalber noch einmal nach.

Wilfried Elfert aus Nesenitz meldete sich in der Einwohnerfragestunde des Stadtrates zu Wort.

Der Nesenitzer setzt seine Hoffnungen auf Stadt-Bürgermeister Uwe Bartels, dass er sich für die Einwohner des kleinen Klötzer Ortsteils einsetzt.

Bereits im Oktober hatten sich die Nesenitzer an Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt gewandt. Unter anderem bekundeten sie den Wunsch nach einem Spielplatz im Ort, weil es dort wieder viel Nachwuchs gebe. Aber auch auf die schlechte Straße machten die Nesenitzer aufmerksam. Hans-Jürgen Schmidt nahm den Wunsch nach einem Spielplatz mit in die Runde der Ortsbürgermeister, die jedes Jahr 20 000 Euro für die Ausstattung von Spielplätzen zur Verfügung haben. Die Straßen-Problematik wurde an die Stadt weitergeleitet. Im November wurde Uwe Bartels von den Nesenitzern über die Probleme informiert. Doch passiert ist nichts, ärgerte sich Wilfried Elfert und war deshalb zur jüngsten Stadtratssitzung gekommen, um nachzuhaken, wann etwas passiert.

„Wir haben uns das intern vor Ort angesehen“, antwortete Uwe Bartels dem Einwohner. „Das Regenwasser muss an der Straße abgeleitet werden, aber die Höhenverhältnisse sprechen dagegen“, erklärte der Baufachmann. Somit könne die Entwässerung nur auf privatem Grund erfolgen. „Eventuell kann eine Rigole in die Straße eingebaut werden“, überlegte der Klötzer Bürgermeister.

Im Namen der Nesenitzer drückte Wilfried Elfert den Wunsch aus, dass sich Uwe Bartels intensiv um die Entwässerungsproblematik kümmern werde.

Von Monika Schmidt

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