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Aus Archiv wird neues Standesamt in Klötze

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Von: Monika Schmidt

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der Hof des Klötzer Rathauses
Die Tordurchfahrt zwischen Rathaus und Nebengebäude soll verbreitert werden. © Monika Schmidt

Noch in diesem Monat könnte der Umbau des Archivs zum Standesamt in Klötze beginnen. Dafür ist zuerst ein Abriss nötig.

Klötze – „Dass die Maßnahme Archiv genannt wird, ist streng genommen falsch.“ Darauf machte der Klötzer Hauptamtsleiter Matthias Reps im AZ-Gespräch aufmerksam. Denn bei der geplanten Baumaßnahme im Gebäude an der Mittelstraße neben dem Rathaus geht es in erster Linie darum, bessere Bedingungen für das Standesamt zu schaffen. Der Platz für das Archiv ist nur Beiwerk. Das Projekt ist mit Kosten von insgesamt 440 000 Euro die umfangreichste Baumaßnahme, die die Stadt Klötze in diesem Jahr umsetzen möchte. Neben den besseren Bedingungen für das Standesamt sollen auch die Bedingungen für die Feuerwehr verbessert werden. Denn im Zuge des Umbaus soll die Hofeinfahrt zum Rathaus verbreitert werden. Die Feuerwehr hat aktuell nicht genügend Platz, um auf dem Rathaushof die Drehleiter im Notfall richtig auszufahren. Der Gaubenbereich des Rathauses kann aktuell nicht erreicht werden, deshalb ist ein Handeln erforderlich. In diesem Monat ist ein Vororttermin geplant, bei dem einige Bedenken für das Bauvorhaben besprochen werden sollen. Wenn diese ausgeräumt sind, könnte sogar noch im Juli mit dem Abriss eines Teils des Komplexes begonnen werden, informierte Matthias Reps im AZ-Gespräch. Ziel der Stadt ist es, in dem Gebäude neben dem Rathaus ein neues Standesamt zu schaffen, in dem es nicht nur einen angemessenen Saal für Trauungen gibt, sondern auch einen Platz, an dem die Brautpaare ihre Gratulationen empfangen können. Bislang ist dies im Rathaus nur sehr begrenzt möglich. Der neue Saal soll so vom Traubereich abgetrennt werden, dass er auch für andere Versammlungen genutzt werden kann. So könnten dort die Fraktionen ihre Sitzungen abhalten und die Verwaltung in kleiner Runde tagen. Ob der ebenerdige Saal künftig auch für Sitzungen des Stadtrates genutzt werden wird, ist noch offen. Vorsichtshalber sollen im Saal technische Anschlüsse verlegt werden, so dass dort künftig auch mit Beamer und Leinwand gearbeitet werden kann. Diese Dinge müssten allerdings noch aus dem Haushalt finanziert werden, sie sind aktuell noch nicht geplant.

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