Nachdem auf dem Teich im Tiergehege wieder Leben eingekehrt ist, hat der Förderverein neue Pläne

Nächstes Ziel: Streichelgehege

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Mit insgesamt sieben kleinen Flauschbällen machte die Entenmama gestern Nachmittag einen Ausflug über den Teich im Tiergehege. Auch Gänse drehen dort inzwischen ihre Runden.

Klötze. Nicht nur der Stadt-Bürgermeister, auch Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt bedankte sich bei allen, die bei Arbeitseinsätzen mitgeholfen haben, Klötze fürs Frühjahr in Schuss zu bringen.

Besonders lobte Schmidt die Arbeitseinsätze des Tiergehege-Fördervereins. Er informierte aus dem Stadtrat, dass zwei ABM-Kräfte als Unterstützung für den Tierpfleger von der ABS Drömling abgestellt wurden. „Ich finde es gut, dass der Tierpfleger nicht mehr alleine steht“, stellte Schmidt im Ortschaftsrat fest.

Als ein Erfolg erweise sich auch die Spendensammelaktion mit den Eseln, die als Sparschweine in mehreren Institutionen und Geschäften der Stadt aufgestellt sind. „Ich hatte die Ehre, den ersten Esel zu schlachten“, berichtete der Ortsbürgermeister. Im Baumarkt seien dort innerhalb von drei Wochen 100 Euro zusammengekommen. „Das ist eine Menge Geld für einen kleinen Verein“, freute sich Hans-Jürgen Schmidt, der stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist.

Was geht, soll erhalten bleiben. Die Vogelvolieren müssen aber wohl entgegen erster Angaben doch abgerissen werden.

„Der Förderverein hat bereits einiges umgesetzt“, berichtete dessen Vorsitzender Lothar Schulze im Ortschaftsrat. Von den Bürgern gebe es viel Lob für die Aktivitäten, freute er sich. „Der Teich war eine ganz komplizierte Geschichte“, erläuterte der Vereinsvorsitzende weiter. Mehrere Arbeitseinsätze waren nötig, um das Gewässer von Wildwuchs zu befreien. „Es ist uns gelungen, dort wieder Leben reinzubringen“, freute er sich über erste Bruterfolge bei Enten und Gänsen. „Nun müssen die einzelnen Ausbaustufen nach und nach realisiert werden“, kündigte Schulze die weiteren Schritte an. Schritt für Schritt deshalb, „damit die Stadt nicht überfordert wird. Wir haben schließlich kein Werk wie Wolfsburg im Rücken.“ Wie die Schritte aussehen können und welche Tiere in welchen Gehegen angesiedelt werden können, dazu ist ein Architekturbüro aus Stendal beauftragt, das auch mit dem Stendaler Tierparkförderverein zusammenarbeitet. „Wir wollen beides, die Tiere und die Fauna, präsentieren“, kündigte Lothar Schulze an. So weit es geht, sollen die Altanlagen genutzt werden. Dazu soll es weitere Abstimmungen zwischen Förderverein und Stadt geben. Die erste Ausbaustufe sollen das Streichelgehege, der Spielplatz und die Vogelvoliere sowie der Teich sein. Zumindest das Streichelgehege soll in diesem Jahr noch umgesetzt werden. „Das wäre schön, wenn das klappt“, so Schulze. Aber es gebe immer noch Probleme mit den Eigentumsverhältnissen, die zunächst geklärt werden müssen. Sicher ist nach Prüfung inzwischen auch schon, dass die Volieren nicht wie geplant stehen bleiben können. „Es ist vieles angeschoben, nun geht es an die konkrete Umsetzung“, fasste der Vorsitzende die Vorhaben zusammen.

Von Monika Schmidt

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