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Die Skaterbahn am Busbahnhof in Klötze verschwindet bei der Umgestaltung der Fläche. So wäre Platz, auch eine öffentliche Toilette einzurichten.
Die Skaterbahn am Busbahnhof in Klötze verschwindet bei der Umgestaltung der Fläche. So wäre Platz, auch eine öffentliche Toilette einzurichten. © Schmidt

Klötze. Die Betroffenen dürfen mitreden. Und wer könnte die Probleme, die die Senioren beim Benutzen des öffentlichen Personennahverkehrs in Klötze haben, besser benennen, als die Senioren selbst.

Und so lud Bürgermeister Matthias Mann Anfang September die Vertreter von Seniorengruppen und Sozialstationen sowie die Seniorenbeauftragte Hannelore Reinecke zu einer Gesprächsrunde ins Rathaus ein. Es ging um die Umgestaltung des Busbahnhofes. Mit dem Konzept will sich die Stadt am Wettbewerb barrierefreie Kommune beteiligen.

Barrierefreiheit war deshalb ein Kernpunkt der Gespräche. Babett Riel vom Sanierungsträger Saleg, die der Stadt schon zu den bisherigen Erfolgen bei diesem Wettbewerb verholfen hatte, der Planer für den neuen Busbahnhof, IGZ-Leiter Erhard Prehm und Vertreter der PVGS kamen mit zehn Vertretern von sozialen Einrichtungen an einen Tisch. „Es ist wichtig, dass die Betroffenen ihre Meinung sagen können“, schätzte Matthias Mann ein. Das Gespräch sei „außerordentlich konstruktiv“ gewesen, lobte er. Eine ganze Reihe von Problemen wurden angesprochen, nicht nur den Busverkehr betreffend. So war die geplante öffentliche Toilette am Busbahnhof ebenso ein Thema wie die bessere Ausschilderung auf dem Gelände. Der Wettbewerbsbeitrag für die barrierefreie Kommune soll in den nächsten Wochen eingereicht werden, kündigte der Bürgermeister an.

Von Monika Schmidt

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der AMZ.

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