Umzug aus der Zinnbergschule läuft noch / Nur kleinere Reparaturen zum Erhalt

Nachnutzung noch offen

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Der Auszug der Beetzendorfer Sekundarschule aus dem Übergangsquartier in der Zinnbergschule in Klötze läuft noch. Möbel, die nicht mit nach Beetzendorf ziehen, werden auf andere Schulen des Kreises verteilt.

Klötze. Das Schild am Eingangszaun ist schon weg. In dieser Woche sollen auch die letzten Möbel und Ausstattungsgegenstände der Beetzendorfer Sekundarschule aus der früheren Zinnbergschule in Klötze geräumt werden.

Der Umzug soll im Laufe der Woche abgeschlossen werden, informiert Kreis-Sprecherin Birgit Eurich auf AZ-Anfrage.

Genau für ein Schuljahr war das Gebäude Übergangsquartier für die Beetzendorfer, während deren eigentliche Bildungseinrichtung umfangreich saniert wurde. Im neuen Schuljahr findet der Unterricht wieder wie gewohnt in der Burggemeinde statt.

Und die Zinnbergschule? Die steht zunächst erst einmal wieder leer. Nach und nach sollen die noch verbleibenden Möbel, die nicht mit in die Beetzendorfer Sekundarschule umziehen, auf andere Schulen verteilt werden, informiert Birgit Eurich. Was dann mit dem Gebäude zwischen der Klötzer Sekundar- und der Grundschule wird, ist noch offen. „Es gibt noch keine Festlegungen für eine Nachnutzung“, teilt der Landkreis auf Anfrage mit. Unter anderem der Kreis-Bildungsausschuss hatte sich dafür ausgesprochen, die Schule als Ausweichquartier weiter zu erhalten. Dafür müsste aber etwas saniert werden. Denn die Beetzendorfer hatten bemerkt, dass bei starken Regenfällen das Dach undicht ist. Dem widerspricht die Kreis-Sprecherin: „Das Dach ist nicht undicht, es ist nur schon sehr alt.“ Um die Objektsicherheit zu gewährleisten, werden über das Bauamt des Altmarkkreises kleinere Reparaturen an der Schule vorgenommen. Unbeantwortet blieb die Frage, ob ein Verkauf oder ein Rückbau perspektivisch eine Option für den Altmarkkreis seien.

Von Monika Schmidt

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