DRK-Betreuungszug im Hochwassereinsatz: Eine halbe Tonne Lebensmittel im Gepäck

„Es musste keiner hungern“

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Sie kümmerten sich um die Versorgung der Einsatzkräfte: Kathrin Leusmann, Henry Klipp, Guido Koch und Enrico Meyer bereiteten Gulasch und Erbensuppe für den Katastrophenschutzzug zu.

Klötze. „Könnt ihr ausrücken?“ Das war die Frage, die Henry Klipp vor einer Woche gestellt bekam.

Natürlich konnte der Betreuungszug des DRK-Kreisverbandes Westliche Altmark, den er leitet, mit dem Katastrophenschutzzug des Altmarkkreises ausrücken, um das Hochwasser zu bekämpfen. Was für eine Frage? Donnerstagnachmittag um 13 Uhr wurde Henry Klipp informiert, Freitagfrüh ging es los. Da hieß es erstmal: Einkaufen. Eine halbe Tonne Lebensmittel besorgte der Klötzer. Denn die Angaben, wie viele Helfer versorgt werden sollten, schwankten zwischen 120 und 200 Personen. Henry Klipp entschied sich, für 180 Leute einzukaufen, 170 musste er letztendlich versorgen. Bis nachts um 23 Uhr wurden die Lebensmittel bei ihm zu Hause aufgeladen. Eine logistische Herausforderung, denn der Betreuungszug hat nur einen Lkw und einen Sprinter zur Verfügung. Sechs Haushaltskühlschränke voll Lebensmittel wurden geladen, „mehr ging nicht rein“. Freitagfrüh rückte der Betreuungszug aus: Henry Klipp und Kathrin Leusmann aus Klötze sowie Enrico Meyer aus Kakerbeck wurden von den drei Klötzer Feuerwehrleuten Guido Koch, Matthias Veit und Robert Gawantka unterstützt.

Von Monika Schmidt

Mehr dazu lesen Sie am Montag in der AMZ.

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