„Mit Rücksicht wird es schon gehen“

Die Kanaldeckel an der Bahnhofstraße in Klötze werden ab Montag saniert. Dazu wird die Bahnhofstraße vom Kreisel bis zur Einmündung Salzwedeler Straße voll gesperrt.

Klötze - Von Monika Schmidt. „Mit ein bisschen Rücksicht und Verständnis wird es schon gehen.“ Davon ist der Klötzer Bauamtsleiter Dieter Neuschulz überzeugt. Er informierte gestern über die geplante Vollsperrung der Bahnhofstraße in Klötze. Diese ist ab Montag, 12. April, bis Freitag, 23. April, von der zuständigen Verkehrsbehörde des Altmarkkreises genehmigt worden. „Wir müssen die Abwasserdeckel und die Regenwasserschachtdeckel heben und neu setzen“, erläuterte Dieter Neuschulz.

Die Maßnahme wird von der Stadt gemeinsam mit dem Klötzer Wasserverband in Angriff genommen. Punktuell soll dazu die Schwarzdecke geöffnet werden. Die Deckel haben sich durch die große Belastung, die auf der Klötzer Durchgangsstraße liegt, teilweise gesenkt. Außerdem klappert und poltert es, wenn die schweren Lkw darüber fahren. Das ist eine unnötige Belastung für die Anlieger, die durch die Maßnahme abgestellt werden soll. „Die Schächte liegen direkt in der Fahrlinie der großen Lkw“, hat der Klötzer Bauamtsleiter festgestellt.

Dieter Neuschulz bittet vor allem die Anlieger um Verständnis. Mit ein bisschen Rücksichtnahme und Vorsicht wird es für sie durchaus möglich sein, während der Bauphase ihre Grundstücke zu erreichen. Das betrifft auch die Geschäfte, die in diesem Bereich Anlieger sind. So können die Parkplätze an der Bahnhofstraße auch während der Sperrung genutzt werden. „Wir setzen allerdings voraus, dass sich die Anlieger und Nutzer der Straße der Situation anpassen und vorsichtig fahren“, erklärte der Bauamtsleiter.

Die offizielle Umleitung für den Durchgangsverkehr erfolgt vom Kreisel über die Burgstraße, die Kirchstraße und die Dammstraße bis zur Gardelegener Straße. Ortskundige Pkw-Fahrer können natürlich auch wie gewohnt die Neustädter Straße und die Wallstraße nutzen. Die Stadt ist darum bemüht, den Besuchern der Geschäfte und Ärzte in dem Bereich keine zu weiten Wege zuzumuten. Deshalb werden die Arbeiten auch am Kreisel beginnen. Vor dort soll sich der Trupp in Richtung Salzwedeler Straße hocharbeiten.

Weil der Regenwasserkanal in der Mitte und der Abwasserkanal an den Außenseiten der Fahrbahn liegen, ist es nicht möglich, die Straße nicht zu sperren. Jeweils ein nebeneinander liegender Strang soll saniert werden, sodass eine Umfahrung der Baustelle nicht möglich sein wird, erläuterte Dieter Neuschulz. Deshalb hatte die Stadt die Vollsperrung beantragt, der auch zugestimmt wurde. „Wir bemühen uns, die Maßnahme so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen“, erklärte er. Wenn alles reibungslos klappt, müssten die Arbeiten in einer Woche abgeschlossen sein, hofft Dieter Neuschulz.

Ein Problem könnte noch bei den Arbeiten im Kreuzungsbereich Salzwedeler Straße/Oebisfelder Straße auftreten. Es könnte zu einer kurzfristigen Sperrung der Einfahrt in die Geschäftsstraße kommen, gegebenenfalls müssten die Zulieferer dann von der Neustädter Straße aus ein- und wieder ausfahren. Das wird sich aber erst im Laufe der kommenden Woche entscheiden.

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