Mehr als ein Frühstück …

Anette Rose aus Dönitz gehörte bereits zu den Organisatorinnen der Frauen-Frühstückstreffen in Salzwedel. Auf ihre Erfahrungen konnten die Frauen aus Klötze zurückgreifen.

Klötze - Von Monika Schmidt. Die Idee, auch in Klötze ein Frauen-Frühstückstreffen ins Leben zu rufen, ist voll gelungen. Im Altmarksaal drängten sich am Sonnabendvormittag Frauen aller Generationen aus dem gesamten Altkreis.

Einige von ihnen waren bereits bei den regelmäßigen Treffen in Winterfeld dabei, für andere war das Treffen ein ganz neues Erlebnis. Dass die Geschichte des Frühstückstreffens auf eine Initiative aus der Schweiz zurückgeht, erfuhren die Teilnehmerinnen am Sonnabend von Anette Rose. Sie übernahm die Begrüßung. 1983 gab es das erste Treffen von Frühstücksfrauen, inzwischen ist daraus eine europaweite Initiative geworden. Zeitgleich zu den Frauen in Klötze kamen auch Frauen in Nürnberg, München, Mainz, Görlitz und weiteren Orten allein in Deutschland zum Frühstücken zusammen. Weil die Plätze in Winterfeld trotz inzwischen zweitägiger Veranstaltung nicht für alle Interessierten ausreichen, haben sich Frauen aus der Region Klötze entschlossen, selbst ein Frühstückstreffen ins Leben zu rufen. Unterstützt wurden sie dabei von Altmarksaal-Pächterin Erika Kamieth, die sich um das Frühstück kümmerte. An den Tischen waren jeweils Mitarbeiterinnen des Organisationsteams verantwortlich. Diese Verantwortung beschränkte sich nicht nur aufs Kaffeeeinschenken, sondern schloss auch die Gesprächsinitiative ein. Schnell fanden die Frauen verschiedener Generationen Kontakt zueinander. Und so war es für Referentin Hanna Backhaus nach der kurzen Gesprächspause in ihrem Referat gar nicht so einfach, wieder Gehör zu finden.

Emilia und Cornelia Jung aus Beetzendorf hatten den Vormittag musikalisch umrahmt. Brunhilde Matthies aus Kusey eröffnete den Vortragsreigen mit einem Erfahrungsbericht aus ihrem Leben.

Dem Motto „Mehr als ein Frühstück“ wurde das erste Treffen voll gerecht. Im Herbst wird es eine weitere Zusammenkunft geben, kündigte Anette Rose zum Abschluss des ersten Treffens an.

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