Leiterin Antje Kampe blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Mehr als 6200 Besucher in der Klötzer Familienbildungsstätte

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Das Abschlussfest im Sommer kam bei Organisatoren und Teilnehmern so gut an, dass es in diesem Jahr eine Wiederholung geben wird, kündigt EFA-Leiterin Antje Kampe an.

Klötze – Trotz der Bauarbeiten im vergangenen Jahr kann die evangelische Familienbildungsstätte wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. EFA-Leiterin Antje Kampe hat die Statistik für 2018 zusammengestellt.

So wurden in der EFA stolze 626 reine Veranstaltungsstunden angeboten, die im Durchschnitt 85 Minuten dauerten. 63 Kurse wurden 2018 organisiert, die 22 verschiedene Themen hatten. Diese wurden von 2233 Personen, davon 934 Kinder, besucht.

„Insgesamt waren 6208 Personen bei unseren Veranstaltungen“, informiert Antje Kampe, die das Haus seit Jahresbeginn allein und in Vollzeit leitet. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen Spielkreis und Ferienprogramm, Frauenfrühstück und Sitzgymnastik, Angebote für Schulklassen und Kindergärten. Von den 6208 Besuchern waren 2254 Kinder und Jugendliche. Monatlich wurden 517 Besucher ohne Kursveranstaltungen in der Einrichtung gezählt.

Antje Kampe hat sich zur DELFI-Lehrerin ausbilden lassen und bietet neben den Kursen für Babys auch zahlreiche Sportangebote an. „Gerade die Sportkurse am Montag und Dienstag werden sehr gut angenommen“, schätzt sie im AZ-Gespräch ein. „Und die Babykurse gehen ja immer“, so die EFA-Leiterin weiter.

Das DELFI-Programm ersetzt die früheren PEKIP-Kurse. Der Aufbau ist ähnlich: „DELFI“ ist eine Wortschöpfung, die sich aus „Denken, Entwickeln, Lieben, Fühlen, Individuell“ zusammensetzt. Das Konzept wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft der evangelischen Familien-Bildungsstätten veröffentlicht. „Es geht darum, spielerisch die Entwicklung der Kinder zu fördern“, erklärt Antje Kampe.

Die verschiedenen Bastelangebote in den Ferien und bei anderen Veranstaltungen in der Stadt, die von der EFA betreut werden, kommen bei den Kindern gut an.

Die Kurse in der EFA sind beliebt, ebenso wie die weiteren Angebote rund ums Kind und um das Leben in der Familie. Gut angenommen wird auch das neue Angebot „Nappy Dancers“, wo Kinder durch Musik und in Begleitung von Erwachsenen zur Bewegung animiert werden. Auch die Babymassage ist immer ein Renner in der EFA. Bei den thematischen Zusatzangeboten hat sich der Kurs „Notfälle im Säuglingsalter“ mit Lars Fricke bewährt, der mehrfach im Jahr angeboten wird. Eltern lernen so, auf kleinere und größere Unfälle der Kinder richtig zu reagieren.

Zu einer festen Größe im EFA-Programm ist auch wieder der Seniorennachmittag am Mittwoch geworden. Die Frauen treffen sich zunächst zur gemeinsamen Sitzgymnastik und sitzen anschließend bei Kaffee und Kuchen noch eine Weile zusammen. Zwischen 18 und 22 Frauen treffen sich so regelmäßig.

Bei den Themen für Kinder ist neben dem Ferienprogramm 2018 auch das Angebot zur Entspannung für Kinder sehr gut besucht gewesen, erinnert sich Antje Kampe. Handarbeiten und Basteln gehören ebenfalls in zahlreichen Kursen zum EFA-Programm. Dabei ist das Basteln bei Kerzenschein in der Adventszeit immer ein Highlight. „Wir haben 2018 nicht so viele Kurse absagen müssen“, blickt Antje Kampe zurück.

Natürlich gibt es immer wieder mal Angebote, für die es zwar Interessenten gibt, aber bei denen die Termine so ungünstig liegen, dass die Anmeldungen ausbleiben. Ein paar Monate später kann dasselbe Angebot dann aber wieder ausgebucht sein, ist die EFA-Leiterin dann wieder verblüfft. Nicht so gut angenommen war der Flohmarkt im Herbst, der die gewohnte Kleiderbörse ersetzte. Für die Veranstaltung am kommenden Wochenende ist der Andrang wieder größer. Zu den gelungenen Veranstaltungen von 2018 zählt Antje Kampe auch das Abschlussfest im Sommer, bei dem sich Kinder, Eltern, Kursteilnehmer und EFA-Team einen schönen Abend mit Programm im Garten der Einrichtung machten. Das kam so gut an, dass es auch 2019 zum Abschluss der Sommerferien eine Wiederholung geben soll.

Gerne möchte Antje Kampe auch noch mal das Angebot „Zelten mit Papa“ aufleben lassen. Dass die Väter sich zwei Tage lang intensiv Zeit für die Kinder nehmen, wird vor allem vom Nachwuchs begeistert angenommen. Deshalb ist eine Wiederauflage im Sommerferienprogramm vorgesehen.

Neben den Kursen in der Einrichtung machte das EFA-Team auch zahlreiche Angebote außerhalb der Familienbildungsstätte. So beteiligten sich die Mitarbeiter mit Spiel- und Bastelständen am Maibaumfest, beim Spargelfest, am Weihnachtsmarkt und beim Familienfetzt in Quarnebeck.

VON MONIKA SCHMIDT

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