Sieben Jugendwehren gingen in Hohenhenningen an den Start

Manöversieg für Kunrau

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Erstmals seit langer Zeit nahm wieder eine Jugendwehr aus Klötze am Manöver Schneeflocke teil. Die Jugendarbeit ist in der Stadt gerade erst wiederbelebt worden.

Hohenhenningen. In diesem Jahr war die Freiwillige Feuerwehr Hohenhenningen Ausrichter für das „Manöver Schneeflocke“ der Jugendwehren in der Einheitsgemeinde Klötze.

Bei frostigen Temperaturen führte der knapp vier Kilometer lange Orientierungsmarsch rund um Hohenhenningen. 

Zielsicherheit war gefragt, um die Basketballkörbe zu treffen. Die Jugendlichen aus Kunrau überlegten sich die beste Taktik dafür.

Unterwegs hatten die Feuerwehren einige Stationen aufgebaut, die von den Mannschaften bewältigt werden mussten. So betreute die Feuerwehr Lockstedt das Schlauchkegeln. Bei der Feuerwehr Wenze musste ein Gerätebaum gebaut werden. Die Kuseyer ließen sich Stiche und Bunde zeigen. Die Kunrauer betreuten den Basketballzielwurf und die Feuerwehr Klötze fragte bei der Gerätekunde feuerwehrtechnisches Wissen ab. Im warmen Gerätehaus befand sich die Station „Erste Hilfe“, die die gastgebende Feuerwehr aus Hohenhenningen betreute und eine Station Wissenstest, von den Jahrstedtern betreut.

Im warmen Gerätehaus mussten die Mannschaften den Wissenstest organisierten. Die Hohenhenninger Gastgeber um Wehrleiter Guido Lawerenz (l.) betreuten den Stand.

Nach dem Mittagessen – es gab von den Klötzern gekochte Erbsensuppe – fand die Siegerehrung statt. Gewonnen hat die Kunrauer Jugendwehr, gefolgt von der gemeinsamen Mannschaft aus Röwitz, Neuferchau und Kusey. Punktgleich und somit ebenfalls zweitplaziert war die Jahrstedter Jugendwehr. Platz vier ging an die Gastgeber aus Hohenhenningen, Fünfter wurden die Wenzer Jugendlichen. Platz sechs ging nach Lockstedt, gefolgt von der Klötzer Jugendwehr, die gerade erst neu gegründet wurde und sich erstmals beim Manöver Schneeflocke präsentierte. Die Kinderfeuerwehr von Hohenhenningen lief ohne Wertung mit, sie bekam als Anerkennung aber auch eine Teilnehmerurkunde. Bürgermeister Uwe Bartels reichte an die Jugendwehren die Spende der Sparkasse in Höhe von 700 Euro weiter, die beim Kalenderverkauf zustandegekommen war (wir berichteten).

Wo im nächsten Jahr das Manöver Schneeflocke stattfinden wird, entscheidet sich noch.

Von Wolfram Weber

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