Steimker Ortschef will den Kontakt nach Niedersachsen suchen

„Lückenschluss muss das Ziel sein“

Geplanter Radweg von Steimke nach Brome
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Im kommenden Jahr soll der Radweg von Steimke bis zur Kreisgrenze nach Niedersachsen gebaut werden. Die Steimker hoffen auch auf den Lückenschluss.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Steimke – Dass am Steimker Ortsausgang in Richtung Bromer Busch neuerdings „Natura 2000“-Schilder stehen, ist den Steimkern nicht nur aufgefallen, sondern bereitet ihnen auch Sorgen. Nämlich die, ob damit der Bau des Radweges nach Brome in Gefahr ist. Diese Sorge teilt Ortsbürgermeister Frank Kraskowski nicht: „Der Radweg wird gebaut“, versicherte er den Einwohnern bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Es habe bereits eine Begehung gegeben und es sind auch schon Verträge geschlossen worden, wusste er. Der Altmarkkreis Salzwedel hat den Bau des Radweges vom Steimker Ortsausgang bis zur Landesgrenze für das kommende Jahr in seinen Haushalt eingeplant.

Für Frank Kraskowski gibt es aber noch ein Problem bei der Planung. Bislang ist vorgesehen, auf beiden Seiten des neuen Radweges Bäume zu pflanzen. Besser wäre es, so informierte er im Ortschaftsrat über seine Sichtweise, wenn nur auf einer Seite Bäume gepflanzt würden. Für die Bäume auf der anderen Seite gebe es genügend Plätze im Dorf, an denen sie stattdessen gepflanzt werden könnten.

Für 90 Prozent der Flächen entlang der geplanten Radwegstrecke an der Kreisstraße von Steimke nach Brome sind schon Regelungen mit den Besitzern getroffen worden, wusste der Ortsbürgermeister weiter. Für Bäume, die im Zuge des Baus gefällt werden, müssen aber noch Ausgleichsflächen festgelegt werden.

Der Altmarkkreis wird den Radweg nur bis zur Landesgrenze bauen, erinnerte der Ortsbürgermeister. Ob es danach auch einen Lückenschluss bis Brome gibt, ist offen. Frank Kraskowski machte darauf aufmerksam, dass es nach der Kommunalwahl personelle Wechsel in Niedersachsen gegeben hat. Er wolle deshalb mit den neuen Verantwortlichen das persönliche Gespräch suchen und sowohl beim neuen Landrat von Gifhorn als auch beim neuen Bromer Bürgermeister zu diesem Thema vorstellig werden, kündigte Kraskowski an. „Der Lückenschluss muss das Ziel sein, aber wir können nur darum bitten“, betonte er.

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