Lkw-Verkehr auf der Friedensstraße

Wegen der Baustelle in Kakerbeck rollt der Lkw-Verkehr durch Klötze. Wird einmal die Salzwedeler Straße gesperrt, soll der Verkehr über die Friedensstraße umgeleitet werden.

pl Klötze. Günstiger als bei der Anwohnerversammlung geschätzt fallen die Kosten für den Ausbau der Friedensstraße in Klötze aus, berichtete Bürgermeister Matthias Mann am Mittwochabend im Hauptausschuss. Die Baumaßnahme wurde an diesem Abend vom Hauptausschuss an eine Firma vergeben.

Somit könnten die Anwohner davon ausgehen, dass sie noch etwas weniger bezahlen müssen, meinte Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski einen Abend später im Ortschaftsrat. Arge Bedenken meldete in dieser Runde Raimund Punke im Ortschaftsrat an: „Die Straße wird schmaler und im gleichen Zuge sollen dann auch Lkw dort fahren.“ Er könne nicht verstehen, weshalb die Straße mit einer Breite von nur 5,50 Meter bemessen wurde. So werde der Bocksgang in Kunrau, der über das Dorferneuerungsprogramm ausgebaut wird, sechs Meter breit sein, obwohl es dort keinen starken Durchgangsverkehr gebe.

Heiko Hutopp pflichtete ihm bei. So soll die Friedensstraße den Umleitungsverkehr der Salzwedeler Straße aufnehmen, falls dieser notwendig wird. Für diesen Fall könne an einer Seite der Friedensstraße ein Parkverbot eingerichtet werden, meinte Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski.

Damit sei das Problem nicht gelöst, befand Jörg Kägebein. Die Häuser seien zum Teil älter als 100 Jahre. „Sie stehen zum Teil auf Feldsteinen.“ Dem Schwerlastverkehr seien die Häuser nicht gewachsen. Seine Schlussfolgerung: Die Friedensstraße solle am besten gar keine Lkw aufnehmen.

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