Letzte Absprachen mit den Händlern für den Klötzer Weihnachtsmarkt

„Licht lockt Leute“

+
„Denkt an die drei L“, bat Kay Knittel bei der letzten Absprache der Beteiligten, um den Rest kümmern sich die Veranstalter.

Klötze. „Denkt an die drei L“, appellierte Kay Knittel an die Standbeschicker des Klötzer Weihnachtsmarktes. Die hatten sich in der Klötzer Volksbank-Filiale zur letzten Absprache vor dem Markt am ersten Adventssonntag, 3. Dezember, getroffen.

Wer bekommt wo seinen Stand? Der Plan wurde den Ausstellern des Klötzer Weihnachtsmarktes am Dienstagabend vorgestellt. Alle waren einverstanden, zumal die Organisatoren versuchten, alle Wünsche zu erfüllen.

Die drei L’s, die Mitorganisator Kay Knittel von der Theatergruppe meinte, übersetzte er mit „Licht lockt Leute. “ Ob die Händler an ihren Ständen etwas verkaufen, stehe dagegen nicht in der Macht der Organisatoren, die dafür fast alles andere verantworten. „Verkaufen müssen Sie. Preisen Sie die Waren an“, gab Kay Knittel als Verkaufstipps mit auf den Weg. Fürs Licht sorgen die Veranstalter, ebenso wie für Strom und Beschallung, die zentral geregelt wird.

Ganz bewusst haben sich die Organisatoren des Marktes, bestehend aus den Mitarbeitern der Volksbank Wittingen-Klötze, der Theatergruppe und des Winterfelder Hofes, für viele heimische Mitwirkende entschieden. „Es soll ein heimischer Weihnachtsmarkt für Klötze sein und er soll auch nicht größer werden“, versicherte Kay Knittel. Der Platz für die Aussteller sei durch die beiden Hinterhöfe des Saals und der Bank ohnehin begrenzt. Mit dem Standplan, der im Vorfeld erstellt worden war, waren die anwesenden Händler einverstanden.

Fast alle Wünsche konnten erfüllt werden, so bekommt beispielsweise, wer empfindliche Ausstellungsgegenstände hat, ein Dach über dem Kopf, entweder in der Volksbank oder im Foyer des Altmarksaals. Dort wird es auch das erstmals angebotene Fotoshooting geben: Diego Knittel bietet dafür Fotos vor einer weihnachtlichen Leinwand mit Weihnachtsmann und Weihnachtsengel an.

Das Weihnachtscafé im Altmarksaal öffnet beim Weihnachtsmarkt um 14 Uhr, der Markt selbst ist bereits ab 13 Uhr geöffnet. Der Saal muss nach der abendlichen Karnevalsveranstaltung erst wiedergeputzt und hergerichtet werden, erläuterte Kay Knittel.

Im Außenbereich gibt es zehn Holzhütten sowie einige Pavillons und erstmals eine überdachte Bühne, sodass das Programm witterungsunabhängig ist. Um 14 Uhr wird der neue Weihnachtsengel in sein Amt eingeführt, der dann die offizielle Markteröffnung vornimmt. Um 15 Uhr wird das Märchen gezeigt, um 16 Uhr kommt der Weihnachtsmann und beschenkt die Kinder. Dazwischen gibt es Livemusik auf der Bühne, wenn Janusz Schmidt zu seinem Akkordeon greift. Auch der Posaunenchor und die Jagdhornbläser werden für die musikalische Gestaltung des Weihnachtsmarktes sorgen. Mit dabei sind wieder die Wahrsagerin und die Märchentante, die große Spielzeugeisenbahn, eine Schmink- und Bastelecke und das Kinderkarussell.

An den Heizpilzen, die in der Nähe der Tische und Bänke auf den Höfen aufgebaut werden, können die Besucher bis zum Abend verweilen.

Von Monika Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare