Umbauarbeiten an der Einrichtung

Kunrauer Kita: Hochterrasse und neue Fluchttreppe

Auf der Rückseite der Kunrauer Kindertagsstätte entsteht derzeit eine Hochterrasse für den Krippenraum, an der Giebelseite soll eine Fluchttreppe angebaut werden. Weil der Kita-Betrieb schon wieder läuft, müssen die lärmintensiven Arbeiten auf Freitag und Sonnabend gelegt werden.
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Auf der Rückseite der Kunrauer Kindertagsstätte entsteht derzeit eine Hochterrasse für den Krippenraum, an der Giebelseite soll eine Fluchttreppe angebaut werden. Weil der Kita-Betrieb schon wieder läuft, müssen die lärmintensiven Arbeiten auf Freitag und Sonnabend gelegt werden.

Kunrau – Während für den Neubau der Kindertagesstätte in Kusey bei der nächsten Hauptausschusssitzung noch die Weichen gestellt werden müssen, wird an der Kunrauer Kindertagesstätte schon gewaltig gearbeitet. Dort ist der zweite Bauabschnitt der Sanierung gestartet.

Diese war nötig, um in der Kindertagesstätte einen Krippenbereich zu schaffen. Nachdem im vergangenen Jahr zunächst im Innern die neuen Krippenräume hergerichtet wurden, geht es nun im Außenbereich weiter.

Wie Hauptamtsleiter Matthias Reps auf AZ-Anfrage zum Bauablauf informierte, wird zurzeit das Ständerwerk für die neue Hochterrasse montiert. Bereits eingebaut sind die neuen Rauchabzugsfenster im oberen Treppenbereich. Sie können über die neu einzurichtende Brandmeldeanlage für die Kindertagesstätte automatisch gesteuert werden.

Unter der großen Treppe wurden die Wasserleitungen umgelegt, damit die Ständer für die Terrasse montiert werden können. Auch Malerarbeiten sind in der Kindertagesstätte Micky Maus noch vorgesehen.

Damit nicht genug: Zum einen wird, damit die Kinder aus dem Gruppenraum auf die neue Hochterrasse gelangen können, eine große Terrassentür in die Wand geschnitten. Weiterhin muss noch eine Fluchttür aus dem ersten Obergeschoss geschaffen werden. Die Brandschutzauflagen für die öffentlichen Einrichtungen nehmen bei Umgestaltungsmaßnahmen einen immer größeren Raum ein. Deshalb wird für die Kindertagesstätte an der Giebelseite auch noch zusätzlich eine Fluchttreppe montiert.

Da die Schließzeit der Einrichtung längst wieder vorbei ist und die lauten Schneidarbeiten den Kita-Betrieb stören würden, kann die Baufirma nur am Freitag und Sonnabend dort arbeiten. „Dieses Zeitfenster lag dem Bauamt vor und muss nun so gesteuert werden, dass der Betrieb weiterhin stattfinden kann“, erklärt der Klötzer Hauptamtsleiter.

Erst wenn die Arbeiten außen abgeschlossen sind, sollen im Innenbereich die Maler- und Bodenbelagsarbeiten beginnen, teilte Matthias Reps weiter mit.

VON MONIKA SCHMIDT

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