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Mit Kran und Wasserwaage

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Zentimeterarbeit: Bevor die Betonteile der Skaterbahn von den Haken kamen, wurde gemessen und austariert . Zum Ausgleich der Höhen dienen kleine Faserzementplatten. Die nicht zu vermeidenden Fugen wurden mit Epoxidharz verfüllt.
Zentimeterarbeit: Bevor die Betonteile der Skaterbahn von den Haken kamen, wurde gemessen und austariert . Zum Ausgleich der Höhen dienen kleine Faserzementplatten. Die nicht zu vermeidenden Fugen wurden mit Epoxidharz verfüllt. © Mittank

Klötze. Die neue Klötzer Skaterbahn am Zichtauer Weg kann demnächst eingeweiht werden. Nach einigen Verzögerungen wurden gestern früh die Betonelemente aus dem etwa 420 Kilometer entfernten Aschaffenburg geliefert.

Heiko Neeb und Felix Kunkel, Mitarbeiter eines dort ansässigen Sport- und Freizeitanlagen-Herstellers, benötigten für den Aufbau vor allem drei Dinge – Maßband, Wasserwaage sowie kleine Faserzementplatten, die zum Ausgleich der Höhen verwendet wurden. Auf ihre Fundamente gestellt wurden die bis zu sieben Tonnen schweren Betonteile mittels Autokran einer Salzwedeler Firma.

Als nach knapp drei Stunden alles an seinem vorgesehenen Platz stand, war die Arbeit noch lange nicht beendet. „Geländer müssen montiert, Löcher verspachtelt und Fugen mit Epoxidharz verschlossen und glatt geschliffen werden“, zählte Heiko Neeb die Restarbeiten auf, die sich bis zum späten Nachmittag hinzogen. Vor allem die so genannte Pyramide, die sich aus insgesamt fünf Einzelteilen zusammensetzt, erwies sich als arbeitsintensiv. „Wir müssen alles heute fertig bekommen, morgen bauen wir in Rotterdam einen Parcours auf“, blickte Felix Kunkel voraus. Nachdem gestern auch die Stahlmatten für die Betondeckschicht geliefert wurden, soll das Projekt Skaterbahn noch in dieser Woche seinen Abschluss finden.

Von Matthias Mittank

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