Anbau an die Zinnberghalle wird in diesem Jahr nichts mehr

Kraftsportler müssen sich noch bis 2019 gedulden

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Der geplante Anbau an die Klötzer Zinnberghalle, um den Kraftsportlern bessere Bedingungen zu ermöglichen, ist auf das kommende Jahr verschoben. Die Frist, um mit dem Förderantrag auch eine Baugenehmigung vorzulegen, war zu kurz.

Klötze. Beim Aufstellen des Haushaltsplans für 2018 am Jahresanfang hatte die Verwaltung die Dringlichkeit betont, einen Anbau an die Zinnberghalle zu errichten.

Die erfolgreichen Kraftsportler des VfB Klötze, die mit zahlreichen Meistertiteln ausgezeichnet sind, sollten bessere Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten bekommen. Doch getan hat sich bislang noch nicht viel. Und das liegt vor allem an der komplizierten Bürokratie, die mit der Antragstellung verbunden ist, wie Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers auf AZ-Anfrage erläuterte.

„Der Antrag ist gestellt worden“, erklärte der Hauptamtsleiter, und zwar fristgerecht zum 15. November. Deshalb hatte der Stadtrat schon vor dem Beschluss über den Etat einen Sonderbeschluss gefasst, um die Finanzierung sicherzustellen.

Doch ganz so einfach war das Beantragen der Fördermittel nicht. Denn das Landesverwaltungsamt als Fördermittelgeber verlangt mit der Beantragung von Fördermitteln auch eine bestätigte Baugenehmigung. „Dafür muss Geld in die Hand genommen werden“, so Hinze-Riechers. Dies konnte die Stadt aber erst nach der Bestätigung durch den Stadtrat tun. Und damit wurde die Frist zu kurz, den Antrag bei der Landesbehörde komplett einzureichen. „Eine Baugenehmigung zu bekommen, dauert drei Monate“, erinnert der Hauptamtsleiter. Damit konnte der Antrag für eine Förderung in 2018 nicht mehr komplett eingereicht werden.

Inzwischen liegt die Baugenehmigung vor, der Antrag konnte komplettiert werden. Allerdings ist damit eine Förderung in diesem Jahr nicht mehr möglich. Die Baumaßnahme zur Erweiterung der Zinnberghalle muss auf das Jahr 2019 verschoben werden.

Geplant ist dann ein 7,50 mal 16 Meter großer Anbau hinter dem bestehenden Kraftraum in Richtung Parkplatz. 65 Quadratmeter dienen den Kraftsportlern als Trainingsraum, weitere 35 Quadratmeter sollen als Abstellraum genutzt werden.

Von Monika Schmidt

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