Dienstreise nach Berlin

Klötzer wollen in Charlottenburg für Straßenumbenennung eintreten

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In Klötze wird Adolph Frank mit einem eigenen Platz gewürdigt. Vertreter der Stadt wollen versuchen, dass in Berlin-Charlottenburg zum 100. Todestag wieder eine Straße nach dem Klötzer Kali-Experten benannt wird.

Klötze. Die Planungen für das Frank-Jubiläum im kommenden Jahr werden konkreter. Allerdings waren zum ersten Arbeitsgespräch keine Vertreter von Schulen erschienen.

Bürgermeister Matthias Mann hat im Nachhinein aber Gespräche mit Sekundarschulleiter Jörg Kägebein geführt, der seine Unterstützung zugesichert hat. Im Sozialkundeunterricht soll der berühmteste Sohn Klötzes behandelt werden.

Außerdem hat die Stadt den Kontakt nach Berlin intensiviert. Anfang Juni wollen Bürgermeister und Hauptamtsleiter gemeinsam mit Klaus Pacholik nach Berlin-Charlottenburg fahren, um das Grab von Adolph Frank zu besuchen. Auch ins Bezirks-Rathaus von Charlottenburg wollen sie gehen. Der Bezirksbürgermeister ist bereits angeschrieben worden, um die Klötzer bei der Suche nach Material über Adolph Frank zu unterstützen.

Ein Thema des Gesprächs vor Ort soll eine Straßenumbenennung sein. In Charlottenburg gab es bereits eine Adolph-Frank-Straße, die inzwischen einen neuen Namen trägt. Da Frank in der Bismarckstraße gewohnt hat, könnte diese eventuell nach ihm benannt werden. Dazu sollen die Gespräche auf politischer Ebene geführt werden.

„Erst wenn unsere Planungen konkreter sind, wollen wir die Nachfahren zum Fest einladen“, informierte Matthias Mann an. Kontakt gibt es bereits. So hat die Stadt inzwischen auch die Adresse von Verwandten Franks aus England erhalten. „Auch zu ihnen wollen wir den Kontakt suchen.“ Klaus Pacholik hat bereits Kontakt zu Verwandten in den USA, die ihn mit Material versorgt haben. Wenn das Rahmenprogramm für das Fest zum 100. Todestag von Adolph Frank steht, sollen die Einladungen verschickt werden.

Von Monika Schmidt

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