Schwierige Standortsuche

Klötzer Tiergehege: Für Toilette muss Betonplatte waagerecht sein

Weil der Untergrund so schief ist, kann die Betonteil-Toilette nicht wie geplant neben dem Aufenthaltungsraum der Tierpfleger aufgestellt werden. Ein neuer Standort musste gesucht werden.
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Weil der Untergrund so schief ist, kann die Betonteil-Toilette nicht wie geplant neben dem Aufenthaltungsraum der Tierpfleger aufgestellt werden. Ein neuer Standort musste gesucht werden.

Klötze – Bessere Bedingungen, nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Besucher des Klötzer Tiergeheges sollen entstehen.

Dabei engagiert sich nicht nur der Förderverein, der auf Initiative von Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt und Lothar Schulze gegründet wurde. Auch die Stadt unterstützt das Engagement, um aus der Arche Noah wieder ein richtiges Schmuckstück zu machen.

Zu den größten Wünschen, die der Förderverein ganz oben auf seiner Liste stehen hatte, gehört der Bau einer Besuchertoilette. Diese müssen in einer solchen Einrichtung unbedingt vorgehalten werden, hatte der Vorstand begründet. Es sei kein Zustand, dass die Besucher im Notfall auf die Toilette im Tierpfleger-Aufenthaltsraum ausweichen müssen.

Mit den Betonfertigteilen, die am Lidl-Parkplatz und am Busbahnhof in Klötze bereits stehen, hat die Stadt gute Erfahrungen gemacht. Ein solches Betonfertigteil soll auch im Tiergehege aufgestellt werden. Der Fördermittelbescheid von Leader für die Maßnahme liegt schon geraume Zeit vor. Eigentlich muss sie laut Bescheid bis Ende November abgeschlossen sein. Das wird eng, denn derzeit läuft noch die Ausschreibung, wie Bürgermeister Uwe Bartels auf AZ-Anfrage informierte.

Damit die bunten Vögel besser beobachtet werden können, sind Umgestaltungen an den Volieren geplant.

Zuvor war die Schwierigkeit, einen geeigneten Standort für die Toilette zu finden. „Es muss eine waagerechte Betonplatte gegossen werden, um die Fertigteile aufzustellen“, erklärte Uwe Bartels. Eine solche Fläche ist auf dem Gelände aber gar nicht so einfach zu finden. Vom Wunschstandort neben dem Aufenthaltsraum für die Tierpfleger ist die Verwaltung inzwischen abgerückt. Dort hätte zu viel Erde abgetragen werden müssen. Andere Standorte auf dem Gelände wurden geprüft. „Schließlich soll auch die Barrierefreiheit gegeben sein“, erläuterte Uwe Bartels. Denn selbstverständlich soll die Toilette auch behindertengerecht gestaltet werden. Als neuer Standort, so kündigte der Bürgermeister an, sei eine Fläche am Wirtschaftsgebäude der Favorit. Um die barrierefreie Erreichbarkeit zu gewährleisten, muss eventuell mit Rampen gearbeitet werden.

Sobald die Ausschreibung beendet ist, soll der Auftrag zügig zur Abarbeitung gebracht werden, so der Wunsch des Bürgermeisters. Weitere Ideen und Vorschläge zur Umgestaltung des Tiergeheges hat der Förderverein schon entwickelt. Ein Schwerpunkt werden dabei die Vogelvolieren sein, die besucherfreundlichere Käfige bekommen sollen.

VON MONIKA SCHMIDT

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