Neue Struktur in Arbeit / Bürgermeister fordert auch Umdenken in den Köpfen

Klötzer Stadtwirtschaft entlasten

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Damit sich die Männer in orange auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können, soll es eine neue Struktur für die Klötzer Stadtwirtschaft geben. Diese sieht unter anderem eine Entlastung bei den Hausmeistertätigkeiten vor.

Klötze. In Sachen Klötzer Stadtwirtschaft hatte es in den einzelnen Ortsteilen der Einheitsgemeinde immer wieder Kritik gegeben. Diese richtete sich nicht an die Männer in orange selbst, aber an die Organisation durch die Stadt. Demnächst soll es eine neue Struktur geben.

Wie Klötzes Bürgermeister Matthias Mann während der Sitzung des Hauptausschusses informierte, ginge es bei dem Konzept nur noch um Detailfragen.

Ziel sei es, so erklärte Mann im Gespräch mit der AZ, dass die Stadtwirtschaft effizienter in den einzelnen Orten eingesetzt werden könne. Daher werde es eine einstufige Struktur mit einem Leiter und einem Stellvertreter geben. „So etwas wie eine Außenstelle Kusey gehört der Vergangenheit an“, stellte das Stadtoberhaupt klar. Am derzeit Personalstamm von 20 Mitarbeitern werde festgehalten.

Auch von Entlastung ist die Rede. So soll ein Mitarbeiter der Stadtwirtschaft ausschließlich für Hausmeistertätigkeiten in den städtischen Einrichtungen, also in Kindertagesstätten und Grundschulen, mit einem eigenen Fahrzeug abgestellt werden. Das Gros der Mitarbeiter könne sich dann um die Kernaufgaben, zu der unter anderem die Grünflächenpflege gehört, kümmern. Die Leiter der Einrichtungen sollen Schäden zeitig anmelden, die nötigen Reparaturen sollen besser dokumentiert werden, so Mann. Größere Arbeiten werden nach wie vor weiter an Firmen vergeben.

Letztlich sei nach Ansicht des Bürgermeisters aber auch ein Umdenken in den Köpfen nötig. „Ob ein Traktor in Jahr-stedt oder in Immekath untergestellt wird, ist völlig egal – wir haben keine Gemeindearbeiter mehr, sondern eine Stadtwirtschaft – und die agiert in einer Einheitsgemeinde“, so Mann.

Von Matthias Mittank

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