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Klötzer Stadträte entscheiden über „Paula“

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Von: Monika Schmidt

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eine Straßenlaterne
Ob die Glockenleuchten vom Typ Paula weiter in Klötze verwendet werden sollen, muss der Stadtrat entscheiden. © Monika Schmidt

Für 2022 sind die Arbeiten zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in der Einheitsgemeinde Klötze abgeschlossen. Die Stadt hat aber auch schon Pläne für das Jahr 2023.

Klötze – Die Arbeiten an der LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung in einigen Orten der Einheitsgemeinde Klötze sind reibungslos gelaufen. Zum Abschluss wurden in Immekath 108 Laternen umgerüstet. Zuvor war die beauftragte Firma 14 Tage lang in Siedentramm (acht Lampen), in Klötze-Nord (24 Lampen) in Lockstedt (40 Lampen), in Neuendorf (36 Lampen), in Steimke (79 Lampen) und in Hohenhenningen (27 Lampen) tätig, berichtete Uwe Bartels den Stadträten. „Die komplette Umstellung hat dann zweieinhalb Wochen gedauert“, stellte der Stadt-Bürgermeister recht zufrieden über den zügigen Ablauf fest. Außerdem wurden in Schwiesau und in Röwitz je eine defekte Leuchte durch eine neue ersetzt, berichtete Uwe Bartels den Stadträten weiter. Für das Jahr 2022 ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung damit abgeschlossen, für das kommende Jahr haben die Planungen bereits begonnen. „Dann werden voraussichtlich die Orte Wenze und Trippigleben sowie in Klötze die Poppauer Straße in Richtung Klötze-Nord inklusive des Gewerbegebietes umgestellt“, kündigte Uwe Bartels an. Für 170 Lampen ist der Tausch für 2023 geplant. „Weitere Ortschaften müssen zuerst besichtigt und besprochen werden“, informierte der Bürgermeister im Stadtrat über den weiteren Ablauf der Umstellung. Die Stadt plant, zu allererst die Orte umzustellen, „wo die Umsetzung mit geringem Aufwand und geringen Kosten möglich ist“, teilte Uwe Bartels mit. So werde mit wenig Mitteln eine maximale Einsparung der Energie erreicht. Bei alten Betonmasten oder gebogenen Masten, wie sie in Kusey als Straßenbeleuchtung stehen, muss es zunächst eine genauere Prüfung geben, ob eine Umstellung so möglich ist. Eine Lösung muss auch für die Glockenleuchten in Klötze gefunden werden, kündigte Uwe Bartels an. Dort waren im Zuge der Stadtsanierungsarbeiten häufig Laternen mit Namen Paula verwendet worden. Der Stadtrat müsse für die folgenden Jahre beschließen, ob diese Glockenleuchten bestehen bleiben sollen und in welchem Bereich. „Es muss geklärt werden, ob die gesamte Kernstadt damit bestückt werden soll“, nannte Uwe Bartels eine Entscheidung, die vom Stadtrat für die Zukunft getroffen werden muss. Für Klötze-Nord und die Grundstücke in Süd schlägt die Verwaltung vor, beide Ortsteile mit den LED-Leuchten zu bestücken, die bereits in den Ortschaften installiert wurden.

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