Party mit internationalen Gästen

Klötzer Narren übernehmen bei Silvesterfeier im Altmarksaal das Kommando

Cindy aus Marzahn (Sarah Paasche) und ihr Freund (Alexander Kleine) lassen sich genauso schnell wieder scheiden, wie sie geheiratet und Kinder bekommen haben. Mit den Sketchen entführte der KKV das Publikum ins Berlin der vergangenen Jahrhunderte.

Klötze. Eine tolle Silvesterparty erwartete die Gäste im Klötzer Altmarksaal. Nach der Stärkung am Büfett, ging es los. DJ Tim aus Bittkau sorgte für die richtige Stimmung im Saal.

Zwischendurch – immer zur vollen Stunde zwischen 21 und 23 Uhr – boten Mitglieder des Klötzer Karnevalsvereins (KKV) einige Varieté-Einlagen.

Los ging es in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit einer Geschichte über „die krumme Lanke“. Cindy aus Marzahn (Sarah Paasche) stellte ihren Freund (Alexander Kleine) vor, den sie auch heiratete. Nachdem sich Nachwuchs einstellte und ihr Mann sich mit einer anderen vergnügte, kam die Scheidung, verbunden mit Unterhaltszahlungen.

Der Hauptmann von Köpenick, die Goldelse und das Blumenmädchen aus Berlin feierten ebenfalls mit.

Mit dabei in dem Varietéprogramm waren auch der Hauptmann von Köpenick (André Balke), das Berliner Blumenmädchen (Anett Frede) und die Goldelse von der Siegessäule (Anja Rackwitz). Als internationaler Gast besuchte unter anderem David Hasselhoff in der Zeit des Mauerfalls das Klötzer Publikum, es gab einen Ost-West-Tanz, DDR-Soldaten und den Bundesgrenzschutz.

Robbie Williams (Marco Müller) und Nicole Kidman (Dan Schröder) besuchten als Stargäste den Altmarksaal. Liveschaltungen vom Brandenburger Tor, nach Russland, Hawai und zur Klötzer Party sorgten ebenfalls für viel Spaß – bei den Akteuren wie dem Publikum.

Ein Programmpunkt widmete sich Stefan Raab und den Immekather Jecken, die immer eine Woche zu spät beim Feiern seien. Wie sich dank einiger Filmaufnahmen herausstellte, wurde auch in der Silvesternacht in Immekath erst Weihnachten gefeiert.

KKV-Vorsitzender Andreas Kipp begrüßte die Gäste.

Etwa 20 Aktive beteiligten sich an dem Varietéprogramm. Schon seit Wochen waren die KKV-Mitglieder mit den Vorbereitungen, dem Kulissenbau und der Umsetzung ihrer Ideen rund um das Berliner Geschehen der vergangenen 100 Jahre beschäftigt. Der Applaus gab ihnen Recht und die Zuschauer freuten sich, dass neben der Party in der Silvesternacht auch noch ein Programm geboten wurde.

Von Wolfram Weber

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