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Wunsch nach einem Dorfgemeinschaftshaus in Klötze

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Von: Monika Schmidt

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der Altmarksaal in Klötze
Der Altmarksaal in Klötze zählt nicht zu den Dorfgemeinschaftshäusern, da er an einen Betreiber verpachtet ist. © Monika Schmidt

Um das Leben in der Stadt genauso zu fördern wie in den Orten, soll es auch in Klötze ein Dorfgemeinschaftshaus geben. Darüber debattierte der Ortschaftsrat.

Klötze – Eigentlich war die Anhörung überflüssig. „Wir haben kein Dorfgemeinschaftshaus in Klötze“, eröffnete deshalb auch Klötzes Ortsbürgermeister Raimund Punke im Ortschaftsrat den Punkt der Anhörung zu den Entgelttarifen in den Dorfgemeinschaftshäusern (DGH), der aktuell bei allen Ortschaftsratssitzungen auf der Tagesordnung steht.

„Wollen wir uns trotzdem einbringen?“, fragte Punke. Fast zwangsläufig drehte sich die Diskussion der Ortschaftsräte in Klötze dann nicht um die Gebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser, sondern um die Frage, warum die Anmietung des Altmarksaals so teuer ist. 1800 Euro war die Zahl, die Norbert Schulz dafür in den Raum warf. „Ich bin erschüttert, was den Klötzer Bürgern da zugemutet wird.“ Es müsse eine andere Regelung geben, damit die Einwohner den Klötzer Saal auch zu den Konditionen nutzen können wie die Dorfgemeinschaftshäuser, forderte er. „Wir müssen froh sein, dass überhaupt noch jemand da ist, der den Saal betreibt“, erwiderte Christian Gebühr und erinnerte daran, dass der Saal und die Gaststätte an der Breiten Straße verpachtet sind. Da sei es Sache der Pächter, die Gebühr für den Saal festzulegen. „Wenn Privatleute da feiern, müssen sie Geld auf den Tisch legen“, so Christian Gebühr. Ilka Speckhahn erinnerte daran, dass sich der Ortschaftsrat schon häufiger mit dem Thema beschäftigt hatte, dass es auch in Klötze ein Dorfgemeinschaftshaus geben sollte. Allerdings wollte sie sich zuerst genauer informieren und beantragte, dass die Stadt dem Ortschaftsrat einmal die Konditionen für den Altmarksaal vorstellt. „Wenn wir das Leben in der Stadt fördern wollen, müssen die Bürger auch ein Dorfgemeinschaftshaus haben“, lautete ihre These. 

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