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Klötzer holen den Tulpensonntagsumzug nach

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Von: Monika Schmidt

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nassgeregnete grüne Funken beim Karnevalsumzug in Klötze
Im April holten die Klötzer den Tulpensonntagsumzug vom Februar nach und ließen sich auch trotz Regen die gute Laune nicht verderben. © Monika Schmidt

Weil zum Tulpensonntag im Februar noch die Corona-Beschränkungen galten, haben die Klötzer Narren ihren Karnevalsumzug kurzerhand in den April verlegt.

Klötze – „Wir wollen die Session zu einem ordentlichen Abschluss bringen.“ Das hatte der stellvertretende Vorsitzende des Klötzer Karnevalsvereins (KKV), Marco Müller, im Vorfeld angekündigt.

Und damit die Begründung geliefert, warum die Klötzer Narren mitten im April zum Tulpensonntagsumzug eingeladen hatten. Und die Klötzer Narren lagen damit genau goldrichtig: Der Andrang am Straßenrand war groß: Die Kinder sammelten Bonbons und Geschenke, die Erwachsenen steckten Blumen und Getränke ein. Nach zwei Jahren Corona-Beschränkungen wollten die Klötzer endlich mal wieder fröhlich feiern. Schon eine Stunde vor Beginn des Umzugs waren die ersten verkleideten Prinzessinnen und Cowboys mit ihren Eltern in der Innenstadt unterwegs. Die Breite Straße vor dem Altmarksaal war mit grünen und weißen Luftballons geschmückt, Vorfreude lag in der Luft. Die wurde allerdings kurz getrübt, als pünktlich zu Umzugsbeginn ein kräftiger Regenschauer über Klötze niederging. Dennoch konnten, als der Regen vorbei war, die Schirme wieder zum Sammeln der Kamelle genutzt werden.Die Idee des Umzugs im April wurde nicht nur bei den Mitgliedern des Klötzer Karnevalsvereins, sondern auch von den Aktiven befreundeter Vereine sehr gut angenommen. So waren unter anderem die Immekather, die Kakerbecker, die Bismarker und zum ersten Mal die Rochauer Karnevalisten beim nachgeholten Klötzer Tulpensonntagsumzug dabei. Der Blick ging auch schon in Richtung nächste Session, denn die Klötzer suchen noch ein Prinzenpaar.

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