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Klötze hat wieder einen Bauamtsleiter

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Von: Monika Schmidt

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das Klötzer Rathaus
Die Struktur im Klötzer Rathaus hat sich zum Jahresbeginn 2023 verändert: Es gibt wieder einen Bauamtsleiter. © Monika Schmidt

Die Verwaltungsstruktur im Klötzer Rathaus hat sich zum Jahresbeginn 2023 geändert: Es gibt wieder die Stelle eines Bauamtsleiters. Kommissarisch wird sie von Bürgermeister Uwe Bartels besetzt.

Klötze – Mit dem neuen Jahr gibt es Veränderungen in der Personalstruktur des Klötzer Rathauses. Denn schon im vergangenen Jahr hatte die UWG-Fraktion beantragt, wieder auf eine Drei-Ämter-Struktur umzustellen und die Stelle des Bauamtsleiters zu besetzen. Es hatte sich in vielen Sitzungen gezeigt, dass die Arbeit im Bauamt sehr umfangreich und fast nicht zu schaffen ist. Um den Sanierungsstau in einzelnen Punkten aufzuholen, wäre ein Bauamtsleiter wünschenswert, hatte die UWG damals begründet. Dem Wunsch ist Bürgermeister Uwe Bartels nun nachgekommen. Die Planstelle ist bereits unbesetzt im Stellenplan vorhanden gewesen, nun soll sie für 2023 für das ganze Jahr besetzt werden. Der bisherige Sachgebietsleiter im Bauamt kümmert sich nun wieder verstärkt um die Liegenschaften. Dafür wird neu die Bauamtsleiter-Stelle besetzt. „Kommissarisch bin ich aktuell Bauamtsleiter“, informierte Uwe Bartels im AZ-Gespräch. Die neue Regelung gilt seit Jahresbeginn. Es ist aber geplant, die Amtsleiter-Stelle mit einer anderen Person zu besetzen, der Bürgermeister wird sie nur vorübergehend übernehmen. Auch die EDV-Stelle, um die während der Haushaltsberatung 2022 intensiv diskutiert wurde, ist in den Stellenplan der Stadt aufgenommen. Die Stelle ist auch schon vergeben, sie wurde intern besetzt, teilte der Bürgermeister mit. Es habe innerhalb der Verwaltung zudem einige Umbesetzungen und Neueinstellungen gegeben, kündigte er an. Für 2023 sieht der Stellenplan die Schaffung einer weiteren Sachbearbeiter-Stelle in der Bibliothek vor sowie eine neue Auszubildenden-Stelle. Damit kann die befristete Einstellung einer Sachbearbeiterin für Tourismus und Kultur entfristet werden. Aktuell arbeiten im Rathaus zwei Auszubildende im dritten Lehrjahr. Sie sollen nach Möglichkeit übernommen werden, kündigt Bürgermeister Uwe Bartels im AZ-Gespräch an. „Es ist unser Ziel, junges Personal, das wir selbst ausgebildet haben, auch zu behalten“, erklärte er. Die Verwaltung befindet sich gerade in einem Umbruch: Langjährige ältere Mitarbeiter sind in den Ruhestand gegangen, junge Mitarbeiter wurden neu eingestellt. Die Kernverwaltung im Rathaus nimmt mit 30 Prozent der anteiligen Personalkosten und 27 Prozent der anteiligen Stellen einen geringeren Umfang ein als die nachgeordneten Einrichtungen in den Bereichen Kita, Freibäder, Schulen und Stadtwirtschaft, die auf 70 Prozent der Personalkosten und 73 Prozent der anteiligen Stellen kommen.

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