Reparaturaufwand und Wasserverluste bereiten dem Verband Sorgen

Klötze: Viel mehr Rohrbrüche als in den Vorjahren

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Ob es an der Trockenheit und der warmen Witterung lag? Der Klötzer Wasserverband verzeichnete in diesem Jahr mehr Rohrbrüche als in den Vorjahren. Manchmal war es nicht leicht, die Stelle des Rohrbruchs schnell zu finden.

Klötze. Rohrbrüche waren in diesem Jahr ein riesiges Problem für den Wasserverband Klötze. Wie Geschäftsführerin Birgit Lange die Mitglieder der Verbandsversammlung informierte, gab es 2018 bereits 44 davon.

Im Vorjahr waren es nur 28, machte die Geschäftsführerin auf eine deutliche Steigerung aufmerksam.

29 Mal brachen die Rohre in Hauptleitungen (Vorjahr 19) und 15 Mal in den Hausanschlussleitungen (Vorjahr 9). „Bei den Rohrbrüchen in den Hauptleitungen waren in diesem Jahr auch Rohrbrüche mit einem erhöhten Reparaturaufwand und großen Wasserverlusten zu verzeichnen“, teilte Birgit Lange weiter mit. Sie nannte einige Beispiele: So gab es einen Rohrbruch an der Zufahrt zum Verbandsgelände in Klötze, der aufwendig repariert werden musste. Bei einem Rohrbruch in Trippigleben gab es einen Wasserverlust von 3.800 Kubikmetern. „Das war Wahnsinn, wir konnten die Stelle nicht so schnell finden“, erinnerte sich Birgit Lange. Auch an der B 248 zwischen Ahlum und Rohrberg sowie in Jeeben mussten die Klötzer Verbandsmitarbeiter Rohrbrüche aufspüren und beseitigen.

Eine zweite große Baustelle für den Wasserverband war die Baumaßnahme an der Ziegelstraße in Klötze. Dort sollten eigentlich nur die Hausanschlüsse erneuert und die Trinkwasserleitung im Gehweg belassen werden. Doch während der Bauarbeiten gab es immer wieder Rohrbrüche. „Kaum war eine Stelle repariert, ging eine andere kaputt“, berichtete Birgit Lange den Verbandsmitgliedern. Das passierte mehrfach, bis sich der Wasserverband schließlich entschloss, doch die komplette Leitung zu tauschen. „Sie zeigte in mehreren Bereichen Brüche und längsverlaufende Risse“, erläuterte die Geschäftsführerin. Auf einer Länge von 210 Metern an der Ziegelstraße und auf 25 Metern an der Friedenstraße wurde letztlich eine neue Leitung eingebaut. „Dadurch entstand ein erhöhter, nicht eingeplanter Investitionsbedarf“, so Birgit Lange.

Von Monika Schmidt

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