Beschwerden häufen sich

Klötze: Toilette ist oft verschmutzt

Das Bushäuschen am Klötzer Busbahnhof im Schnee.
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Die Toilette am Klötzer Busbahnhof ist oft nicht sauber.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Von Jugendlichen und anderen Gruppen, die sich am Busbahnhof in Klötze treffen, wird die dortige Toilette oft verschmutzt. Das ärgert dann die Nutzer des ÖPNV.

Klötze – Dass es in Klötze am Busbahnhof eine öffentliche Toilette gibt, wird von vielen Nutzern des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und von den Busfahrern und vor allem den Busfahrerinnen sehr geschätzt. Ungünstig ist es nur, wenn sie wegen Verunreinigungen die Toilette nicht nutzen können. Ein Problem, das auch bei der Stadt bekannt ist. Eine Lösung ist derzeit nicht in Sicht.

Für die Reinigung der Toilette ist die Stadt als Eigentümer der Flurstücke am Busbahnhof zuständig, bestätigt Hauptamtsleiter Matthias Reps. „Wir haben aber Dritte vertraglich mit der Reinigung beauftragt und gebunden“, betont er.

Die Reinigung erfolgt turnusmäßig zweimal in der Woche: Einmal zum Start des Wochenendes und einmal nach dem Wochenende. „Bei starken Verunreinigungen, Verstopfungen und Beschädigungen werden wir als Eigentümer informiert und es erfolgt eine Besichtigung vor Ort“, erklärt der Hauptamtsleiter weiter. Wie dann weiter verfahren wird, wird zwischen den Beteiligten wie der Stadtwirtschaft, der Reinigungsfirma, dem Schlüsseldienst, dem Hersteller und der Stadt.

Polizeipräsenz reicht nicht

Dass es immer wieder zu Verunreinigungen und Beschädigungen kommt, liegt vor allem daran, dass der Klötzer Busbahnhof etwas abgelegen ist. Von Jugendlichen und anderen Personengruppen wird er in den Abendstunden und am Wochenende als Treffpunkt genutzt. „Sowohl der Außendienst der Stadt als auch die Präsenz der Polizei können das nicht dauerhaft verhindern“, bedauert Matthias Reps. Die unsachgemäße Behandlung der Toilette und die Verunreinigungen finden meist in den Abend- und Nachtstunden statt. „Am frühen Morgen wird dann durch die Benutzer ein Schaden festgestellt und nachträglich übermittelt“, weiß Matthias Reps. „Es vergeht dann leider einige Zeit, bis zur ordnungsgemäßen Wiederherstellung.“

Für die Stadt ist dies mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Und zwar nicht nur bei Personaleinsatz und Koordination. Auch die Kosten steigen bei jeder Instandsetzung. Matthias Reps appelliert an alle Einwohner und Nutzer, „die Einrichtung so sauber, wie sie sie vorgefunden haben, zu verlassen und sich zu verhalten, wie sie es zu Hause auch tun würden.“

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