Aufschub ist gewährt

Klötze: Tiergehege-Toilette wird nach dem Winter aufgebaut

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Funktioniert wieder einwandfrei: Der Futterautomat am Streichelgehege musste ausgetauscht werden, weil er entweder zu wenig oder zu viel Futter in die Becher füllte. Nun kommt die richtige Menge.

Klötze – Bis zum nächsten Jahr müssen sich die Besucher des Tiergeheges noch gedulden, damit sie die neue Toilette nutzen können.

Wie Gordon Strathausen, Sachgebietsleiter Bau, auf Anfrage der AZ informierte, ist dem Antrag der Stadt, den Bewilligungszeitrum für den Bau der Sanitäranlage zu verlängern, entsprochen worden.

Somit drängt die Zeit nicht mehr so, dass noch im Winter begonnen werden müsste. Die Ausschreibung für das Bauvorhaben soll in Kürze auf den Weg gebracht werden, kündigt Gordon Strathausen weiter an. Je nach Witterung könnte die Anlage dann ab Anfang des kommenden Jahres errichtet werden und anschließend in Betrieb gehen.

Gute Nachrichten gibt es vom Futterautomaten, den der Förderverein für das Tiergehege erst kürzlich in Betrieb genommen hatte. Der Automat hatte Macken. So gab er mal zu wenig, mal zu viel und mal gar kein Futter in die Becher aus, berichtet Fördervereinsvorsitzender Lothar Schulze der AZ. Besucher hatten sich nicht nur bei ihm, sondern auch bei weiteren Mitgliedern des Fördervereins darüber beschwert.

Wer einen Euro einwirft und dafür nicht das gewünschte Ergebnis bekommt, ist zu recht ärgerlich, räumt der Vorsitzende ein. Der Vorstand hat sofort reagiert: Der Futterautomat wurde bei der Herstellerfirma reklamiert. Inzwischen ist er ausgetauscht. „Der neue Automat funktioniert einwandfrei“, teilte Lothar Schulze mit. Er hofft, dass der Automat von den Besuchern rege angenommen wird.

Im Klötzer Ortschaftsrat war zudem der Spielplatz im Tiergehege ein Thema. Der Spielplatz wird rege angenommen, stellten die Ortschaftsräte fest. „Die Mütter sagen allerdings, dass die Stoßdämpfer der Wippe zu hart sind“, berichtete Alexander Kleine. Die nachgeahmten Reifen sind aus Plastik und federn den Aufprall der Wippe nicht genügend ab, teilte er im Auftrag der Mütter mit. Kleine schlug vor, auf die altbewährten Autoreifen als Stoßdämpfer zurückzugreifen, die eine weichere Landung ermöglichen. Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt, der auch Mitglied im Förderverein für das Tiergehege ist, versprach, sich das anzugucken, und nach einer Lösung zu suchen.

VON MONIKA SCHMIDT

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