„Es ist gefährlich, dort zu fahren“

Klötze: Ortschaftsräte fordern einen vernünftigen Radweg von Süd in die Innenstadt

+
Die Bastaltsteine an den Auffahrten sind bei Nässe ein Gefahrenpunkt für Radfahrer, die auf dem Gehweg an der Oebisfelder Straße erlaubterweise unterwegs sind.

Klötze – „Bekommt man nur einen Radweg, wenn man Unterschriften sammelt?“, wollte Norbert Schulz im Klötzer Ortschaftsrat wissen.

Er bezog sich dabei auf die Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative in Steimke, die einen Radweg entlang der Kreisstraße von Kunrau bis Brome forderte und damit beim Kreis auf offene Ohren stieß.

Einen ordentlichen Radweg von Klötze-Süd entlang der Oebisfelder Straße in Richtung Innenstadt wünschen sich die Klötzer Ortschaftsräte.

Für 2020 ist der erste Abschnitt von Steimke nach Brome in die Planung des Altmarkkreises aufgenommen worden. Norbert Schulz kämpft für einen ordentlichen Radweg von Klötze-Süd entlang der Oebisfelder Straße in Richtung Innenstadt. Und er ist damit nicht der Einzige im Ortschaftsrat, der dieses Thema immer wieder anspricht. Bei der jüngsten Sitzung machte der Klötzer darauf aufmerksam, dass die Basaltsteine, die in dem kombinierten Geh- und Radweg verlegt sind, besonders bei Nässe für Radfahrer sehr glatt sind.

„Das ist ziemlich gefährlich dort zu fahren“, hatte Norbert Schulz beobachtet. Dass das Thema schon mehrfach angesprochen wurde, sich aber nichts verändert hat, ärgerte den Klötzer. „Man kann das anregen, aber das scheint gar nicht anzukommen“, stellte er fest und überlegte, ob er doch mit einer Unterschriftensammlung erfolgreicher sein würde. Christian Gebühr empfahl ihm, sich direkt an die Verwaltung zu wenden.

„Am schnellsten geht es, wenn man direkt ins Rathaus fährt und mit den Leuten spricht“, teilte er seine Erfahrungen mit. Dass die Ortschaftsräte sich selbst an die Verantwortlichen wenden, begrüßte auch Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt. „Ich bin nicht euer Laufbursche“, erklärte er den Ortschaftsräten. Bernd Unruh war bei diesem Thema ebenfalls frustriert: „Über den Gehweg reden wird schon über Jahre und nichts passiert“, stellte er fest.

VON MONIKA SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare