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Klötze muss mehr Kita-Stunden angeben

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Von: Monika Schmidt

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Ein Schild „Kindertagesstätte“
Die Kita-Satzung der Einheitsgemeinde Klötze muss neu beschlossen werden. © Monika Schmidt

Die im Sommer 2022 beschlossene Kita-Satzung der Einheitsgemeinde Klötze ist nicht genehmigt worden. Es müssen weitere Betreuungszeiten nachgearbeitet werden.

Klötze – Noch in diesem Jahr – und dafür bleibt nicht mehr viel Zeit, da es nur noch je einen Hauptausschuss und Stadtrat gibt – sollen sich die Klötzer Stadträte noch einmal mit der Kita-Satzung beschäftigen. Derzeit werde mit den Elternkuratorien der Kitas und der Stadtelternvertretung die Satzung durchgesprochen, kündigte Bürgermeister Uwe Bartels den Stadträten bei der Sitzung am Mittwoch an. Dann solle sie „in der nächsten Sitzungsschiene“ beschlossen werden. Die geänderte Satzung steht auf der Tagesordnung für den Hauptausschuss am Mittwoch, 23. November. Bei Stadtratsmitglied Thomas Mann (CDU) sorgte die Information des Bürgermeisters für Nachfragen. Denn der Kuseyer war davon ausgegangen, dass die vom Stadtrat beschlossene Satzung schon längst angewendet werde und damit Mehreinnahmen in die Stadtkasse fließen. Schließlich hatte der Stadtrat mit seinem Beschluss die Gebühren kräftig angezogen. „Die Satzung war so nicht angenommen worden, weil Zwischenzeiten bei der Betreuung fehlten“, teilte Bürgermeister Uwe Bartels dem Stadtratsmitglied nun als Erklärung mit. Es reiche nicht, nur die Betreuungszeiten von fünf, acht und zehn Stunden zu benennen, wie dies in der Klötzer Satzung gemacht wurde. Es müssten auch Summen für die Betreuung von sechs, sieben und neun Stunden in den Kindereinrichtungen festgeschrieben werden, erläuterte der Bürgermeister erstmals öffentlich. „Das sollte dann schnell auf den Weg gebracht werden, da die Stadt sonst einen finanziellen Verlust hat“, stellte Thomas Mann fest. 

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