Das Tier konnte sich selbst aus der Falle befreien

Klötze: Katze gerät mit Pfote in Tellereisen – Halterin erstattet Anzeige

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Eine Katze. (Symbolbild)

pm/mih Klötze. Weil eine Katze mit einer Pfote in ein Tellereisen gelangt ist, hat die Tierhalterin am Montag eine Anzeige erstattet.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte in der Nachbarschaft ein Hausbesitzer ein Tellereisen im Vorgarten ausgelegt, um einen Marder zu fangen.

Das hat ihm nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingebracht. Wie es der Katze genau geht, ist derzeit unbekannt. Sie hat sich selbst aus der Falle befreien können und ist davongelaufen.

Die Polizei weist darauf hin: Das Aufstellen von Tellereisen ist in Deutschland ein Verstoß gegen das Tierschutz- und Bundesjagdgesetz und ist damit strafbewährt. Dazu besteht natürlich die Gefahr, dass bei einem zufälligen Betreten von Grundstücken, insbesondere durch Kinder, eine erhebliche Gefahr für deren Gesundheit besteht. Damit drohen bei Unfällen weitere strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen.

Grundstückseigentümer haben das Recht, auf ihrem befriedeten Besitz eine Gefahr für ihr Eigentum, z.B. durch Marderbefall, abzuwenden. Sie müssen aber zugelassenes Fanggerät nutzen, welches das Tier sofort tötet oder lebend fängt. Hat man es lebend gefangen, so sollte man sich bezüglich der weiteren Versorgung mit dem zuständigen Jagdberechtigten in Verbindung setzen. Bei ihm kann man sich aber auch schon im Vorfeld einen fachlichen Rat zur Beseitigung des anstehenden Problems holen.

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