Entwicklungskonzept ist Chefsache

Klötze: Stadt muss sich ranhalten

Eine  Aufnahme aus der Luft zeigt den Kreisel mit dem Klötzer Wappen. Dahinter steht eine große Villa.
+
Über die weitere Entwicklung von Klötze soll ein neues Konzept Auskunft geben, das derzeit erstellt wird.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
    schließen

Damit die Einheitsgemeinde Klötze weiter Fördermittel beantragen kann, muss sie dringend ein Integriertes Entwicklungskonzept auf den Weg bringen. Die bislang erhobenen Daten sind schon fünf Jahre alt und müssen aktualisiert werden.

Klötze – Das Integrierte Entwicklungskonzept (IGEK) steht für die Stadt Klötze in diesem Jahr ganz oben auf der Liste. „Das habe ich zur Chefsache erklärt“, sagt Hauptamtsleiter Matthias Reps. Die neue Mitarbeiterin für Bauleitplanung, die im vergangenen Jahr in der Verwaltung eingestellt wurde, hat das Konzept derzeit auf dem Tisch. „Sie soll sich prioritär damit beschäftigen“, teilt Matthias Reps im AZ-Gespräch mit. Denn es sei wichtig, das Konzept nun schnell auf den Weg zu bringen. „Es soll im ersten Quartal vom Stadtrat beraten werden“, gibt Reps als Ziel aus.

Das wird auch allerhöchste Zeit, denn ein Entwicklungskonzept ist Voraussetzung dafür, dass die Stadt auch weiterhin Fördermittel bei Land, Bund und EU beantragen kann. Mit dem Bürgermeisterwechsel nach der Kommunalwahl 2014 geriet das Vorhaben IGEK etwas ins Stocken. „Die Prognosen, auf denen das Konzept aufbaut, sind inzwischen fünf Jahre alt“, erinnert Matthias Reps. Einiges hat sich anders entwickelt, als prognostiziert wurde. Der Hauptamtsleiter weiß, dass er mit solch alten Zahlen gar nicht erst in die Diskussion mit den Stadträten einzusteigen braucht. Deshalb sollen, bevor das IGEK an die Stadträte zur Beratung herausgegeben wird, die Statistiken, Prognosen und andere Zahlen, die für die Konzepterstellung erforderlich sind, auf den neuesten Stand gebracht werden. „Ich bin aber guter Dinge, dass wir das zeitnah beraten können“, gibt sich Matthias Reps optimistisch.

Risikoanalyse soll auch dieses Jahr fertig werden

Doch nach dem Integrierten Entwicklungskonzept steht schon die nächste Hürde für die Stadträte auf dem Plan. Denn sie müssen zeitnah auch die Risikoanalyse für die Feuerwehren in der Einheitsgemeinde beschließen. Weil die Zeit und der Arbeitsaufwand, der dafür nötig ist, von den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung nicht „nebenbei“ investiert werden können, wurde der Auftrag zur Erstellung der Risikoanalyse extern vergeben. In der Risikoanalyse wird zum einen geklärt, wie der Ausstattung und Ausrüstung der Feuerwehren ist und es wird festgelegt, welche Technik und Ausstattungsgegenstände angeschafft werden müssen. Die Zeit drängt: „Auch der Beschluss dazu muss in diesem Jahr passieren“, kündigt Matthias Reps an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare